Donnerstag, 19. März 2026

das Vertrauen in den Schöpfer

Was genau? Na alles... das wir sind, wo wir sind und rückblickend hätte ich nur weiterhin auf Gott vertrauen brauchen. Man sagt: nach Regen kommt Sonnenschein und ich gehe mal davon aus, dass ich das Schlimmste hier überstanden habe.

Weiß jemand, wie das ist, wenn einem nicht geglaubt wird, weil einem ein Ruf vorauseilt, der mordet! Du kannst Nachweise oder Be-weise bringen soviel du willst... du bist der allein Schuldige. Für einige Menschen und leider ist es bei den meisten Menschen so, dass man gerne lieber von Schundmäulern die Geschichten glaubt als von jemandem, der persönlich betroffen ist.

Wie heißt das grad noch? Gleich und gleich gegernt sich sell? ... oder so ähnlich. Die also nicht glauben (wollen), haben dann ja wohl eine Gleichart mit denen, die dieses Unheil angerichtet haben.

Gut (nein - nicht gut im wirklichen Sinne) - Schwamm darüber und hoffen, dass etwas Besseres nachkommt. Ich habe getan, was ich konnte und hätten gewisse Personen mir Glauben geschenkt, dann hätten diese von vornherein für Frieden sorgen können, bzw. dafür sorgen, dass dieser gehalten wird... aber ich wollte es ja abhaken (Was ich sagen wollte... das Problem hat sich selbst beseitigt, um es mal sachlich auszudrücken).

Schaun wir mal, wie es mit Pfiffi weitergeht. Morgen wieder einmal Tierarzt. Zuletzt wollte sie das Antibiotika nicht mehr. Also, seit dem Wochenende nicht. Das habe ich ihr ja mit der Spritze mit Haferwasser eingegeben, weil sie sich nicht mit Leckerlie und nichtmal mit der Hundelebrawurst bestechen lässt. Zwei Mal, um genau zu sein und mit der Spritze (also ohne Nadel, versteht sich)... da dreht das kleine Fellgeschwader entweder so schnell in dem Moment das Köpfchen weg, dass die Hälfe unterwegs auf´s Kissen oder ihr Fell geht; oder aber sie spukt es im Anschluss aus. 

Und das ist nicht unbedingt Absicht bei ihr, sondern der Kehlkopfverengung geschuldet, aber ich habe festgestellt, dass sie, je weniger Stress, je weniger spuken tut. Manchmal gehen an einem Abend mehrere Decken dabei drauf und ein einziges Fleckerl und der kleine Käfer will mit dieser Decke nichts mehr zu tun haben. Kann kommen, was will. Also spätabends wieder hoch und eine Maschine mit Decken beladen.

Ich lege ja immer kleine Decken auf die Zudecke oder die Decke, die auf der Zudecke liegt - und was macht Madame? Runter von der kleinen Decke und rauf auf die große Decke (wahlweise der Teppich) und dann kommt das Bäucherchen und die Suppe ist draußen. Manchmal hat sie dann ein schlechtes Gewissen. Dann kommt sie an und führt mich nacheinander zu allen Übeltätern ihrer Übergebenheit!

Lach oder nicht lach, das ist hier die Frage. Nein, warum sollte ich schimpfen. Sie kann ja nichts dafür.

Unter meinem Stubenfenster habe ich wieder das Beet etwas bearbeitet. Es ist so durchwurzelt und im letzten Jahr war das Ganze zu dicht gesäht. Nun habe ich erstmal die Rose dort eingepflanzt, weil die im Topf einfach nicht will und auch die anderen beiden Pflanzen - eher Spätblüher - habe ich dort eingepflanzt, weil sie tief wurzeln, so sagte man mir. Die Tage werde ich Samen, die ich im letzten Jahr geerntet habe, dort stecken. Aber nicht mehr so dicht und da die Bäume etwas beschnitten wurden, sollte das klappen, denn vorne ist wenig Sonne. Im Sommer dann schon etwas mehr, wenn die höher steigt und sich durch drehen der Erde mehr Sonne dorthin verirrt. Also nach vorne, meine ich.

Im letzten Jahr war das eher sehr mickerig, weshalb ich das Wildblumenbeet schon früh wieder gerupft habe. So kleine Sonnenblümchen habe ich ja in meinem Leben noch nicht gesehen gehabt. Nichtmal ein Foto wäre es wert gewesen. Aber ich habe an anderer Stelle von prächtigen Sonnenblumen ein paar Körner mitnehmen dürfen und dann schaun wir mal.