BITTE lesen Sie zuerst am Ende dieses Berichtes, damit ich mich nicht wiederholen muss. Danke
Meine Reise begann am 10. April 2026
Die erste Annäherung an Amanita muscaria - sprich: Fliegenpilz - war der starke Wunsch, von den Medikamenten, die mir mein Arzt damals sorglos verschrieb, ohne mich darauf aufmerksam zu machen, dass ich davon abhängig werden würde... nicht könnte!
Wie oft - und selbst im letzten Herbst noch, habe ich ehrfürchtig vor diesen Fliegenpilzen gestanden, so ich welche fand. Auch im Garten hatten wir eine Stelle vor dem Haus, wo er immer wieder kam. Aber niemals wären wir auf die Idee gekommen, diesen Pilz zu vernichten, weil man ihm hohe Giftigkeit nachsagt.
Gift ist immer eine Frage der Dosis. Zumindest überwiegend. Aber beim Fliegenpilz ist es anders und darüber berichte ich hier:
Erstmal vorweg: Irgendwie scheint mein Internet ja auch zu wissen, wann die Zeit für was gekommen ist. Ohne, dass ich in irgendeiner Weise nach einem Ersatzmittel, Entzugsmittel in Form von als giftig eingestuften Pflanzen gesucht hätte, öffnete ich eines abends die Seite von YT und gleich als erstes stand ein Beitrag über den Fliegenpilz. Die Überschrift hatte mich nun auch neugierig gemacht und so las ich den mal und warum auch immer, hat er mir das Vertrauen gegeben, mich damit zu beschäftigen. Vor allem, weil ein Ersatzmittel, was der Arzt mir verschrieben hatte (Vertretung) mir den sicheren Tod gebracht hätte, wenn... nicht die Apothekerin so gut aufgepasst hätte, die ja weiß, was ich sonst einnehme. Und ich, die ich mir abgewöhnt habe, Packungsbeilagen zu lesen (Arzt vor Jahren - unisono: lesen Sie nicht die Packungsbeilagen...), dann wäre in der Nacht für mich Schluss gewesen, weil ich die beiden dann nämlich zusammen eingenommen hätte.
Ich las den Artikel und auch weitere und die Kommentare. Ich las von der Anwendung, der Mikrodosierung und den Wirkungen bzw. Nebenwirkungen, die aber in der Regel daher rühren, dass die Ibutensäure, die ja giftig ist, nicht in Muscimol umgewandelt wurde. So, wenn man den Pilz roh futtert oder kocht, um dann in einen Rauschzustand zu kommen.
Ich will ja keinen Rausch und ich hätte auch schon längst einen neuerlichen kalten Entzug gewagt, wenn da nicht diese schlimmen Depressionen wären, die viel schwerer wiegen als Entzugserscheinungen (Ärzte waren schuld, dass ich am Ende mit einer Dosis von bis zu 800 mg Tramal dastand).
10.
April 2026 erste Einnahme
Ich bestellte eine Packung getrocknetes Pulver mit 25 Gramm zum Herantasten und am ersten Nachmittag, vor dem
Spaziergang mit Wauzih, wog ich kompliziert ein Gramm ab und teilte das auf in
10 Portionen. Davon nahm ich dann sozusagen auf einem Holzlöffelchen 0,1 Gramm
ein.
Das
ist ja nun eine wirklich kleine Dosis, aber schon auf dem Spaziergang musste
ich andauernd gähnen und fühlte mich gelassen. Ohne irgendwelche schäbigen
Nebenwirkungen.
Prima, sagte ich mir. Zeit
zum Absetzen von Tramal (wovon ich früher einmal 800 mg pro Tag genommen hatte
und erst, als ich nach der dritten Coronaimpfung todkrank wurde und einen
unfreiwilligen Entzug machte - damals nahm ich auch noch Tropfen und Tavor und
Schlaftabletten - und die letzten beiden Jahre auf 150 - 200 mg gekommen war.
Anstatt Tropfen habe ich dann Kapseln und Retard genommen).
Gleich am ersten Abend konnte ich nicht schlafen. Ich war entspannt, gähnte in einer Tour, aber ums Verrecken wollte sich kein Schlaf einstellen. Also nahm ich eine halbe von meinen sonst verträglichen Schlaftabletten. Das hätte ich lassen sollen, denn nach zwei oder drei Stunden bekam ich dermaßen Zuckungen, die ich auch von diesen Schlaftabletten kannte, nur von einer anderen Firma, und an Schlaf erstmal nicht zu denken. Ich wanderte die ganze Nacht herum. Auch draußen. Hinlegen und ein nicht stillhalten können.
Das hat mich aber nicht gleich wieder abgebracht, denn dieser Pilz wollte zu mir und er spricht mit mir; auch durch sein Pulver. Dieser Pilz erzieht dich und du erkennst schnell, was für dich gut ist und was du lieber seinlassen solltest. - In der Nacht schlief ich morgens gegen 7 Uhr ein. Dann war gut. Ruhe.
Also den nächsten Abend keine Schlaftabs mehr. Ich hatte von heute auf morgen von 200 auf 100 mg Tramal runtergeschraubt, aber das hat mir nicht gereicht. Ich will das Tramal loswerden, aber...manchmal muss man auch den Verstand benutzen, denn ich habe Fieber bekommen vom Entzug. Hatte ich damals bei dem unfreiwilligen Coronazeit-Entzug auch schon.
Trotz allem geht es mir noch zu langsam. Ich habe gestern gegen 15:45 Uhr eine 50 mg Kapsel genommen. Die Sache ist Die: Ich bin entspannt, der Schlaf ist schwierig, aber ich muss zwischendrin immer mal geschlafen haben. Auch die Tage davor, denn ich hatte ein Video an, dass mehrere hintereinander abspielt und daher weiß ich, dass ich so einige Übergänge nicht mitbekommen habe. --- Gestern gegen 3 Uhr stand ich also auf, weil ich auf diese unruhigen Körperteile keine Lust hatte. Ich staunte über die dreckige Küche. Ich hatte den Tag davor Fisch gebraten und alles so stehen lassen. Also Küche saubermachen und um 4 Uhr aß ich Frühstück. Danach habe ich schön geschlafen und drei Träume gehabt. Die Tage davor auch, bis auf die erste Nacht. Nichts Wüstes, aber sehr emotional und klar.
Wahrscheinlich hätte ich schon längst wieder abgebrochen wie so oft, weil ich halt immer in ein tiefes Loch gefallen war, aber genau das ist jetzt weg. Die Depressionen waren schon nach der ersten Minidosis verschwunden. Das war von der ersten Dosis mit 1/10 Gramm weg und ist auch nicht wieder gekommen. Daher lässt sich der Rest ertragen. Was eher anstrengend ist, das ist das Fieber und dass es halt eine wirkliche Kraftanstrengung ist. Trotz Pilz.
Ich hatte auch gedacht, ich könnte mit einer höheren Dosis von 2,5 Gramm - wobei das ja noch als Microdosisgrenze gilt - das Ganze besser komprimieren, aber ich sage Euch: Dieser Pilz weiß genau, was ich brauche und er leitet mich an. Da könnt Ihr lachen, aber es ist so: Ich brauche nur eine kleine Dosis und werde das in Zukunft auch nur auf 0,5 Gramm halten. Bis dann der Entzug vorbei ist. Dann wird der Pilz mir sagen, wie es weitergeht.
Es ist ja so: Die Inhaltstoffe Muscimol docken an die Gaba-Rezeptoren an, die auch von Tramal bedient werden. Das war erst meine Sorge, weil ich auf einer Erfahrungsseite gelesen hatte, dass man das deshalb NICHT zusammen einnehmen sollte! Ich lasse auch immer viele Stunden dazwischen und inzwischen bin ich ja auf 50 mg Tramal und heute nur noch die Retard. Die habe ich heute eine Stunde später genommen als gestern noch die Kapsel. So schiebe ich das von Tag zu Tag weiter raus, bis ich das Gefühl habe: Jetzt reichts!
Fakt bei mir: Ob ich nun 0,1 Gramm oder 2 Gramm auf einmal nehme, das hat bei mir dieselbe Wirkung: Die Depressionen sind weg, ich bin klar im Kopf, ich fühle mich (trotz dem Entzugsstress in der Nacht) entspannt. Diese Unruhe lässt ja auch sofort nach, wenn ich aufgestanden bin.
Wenn ich sonst mal nicht schlafen kann und nachts aufstehe, bin ich besoffen im Kopf. Das ist jetzt nicht so. Ich gehe draußen spazieren und bewundere den Sternenhimmel. Mir fällt alles Mögliche ein, was ich unternehmen möchte. Nähen, malen, Handwerken... was auch immer.
Ich denke, ich werde
abends nur eine wirkliche Microdosis von 0,1 bis 0,5 Gramm nehmen, denn ich
will ja nachts schlafen und diese Schlaftabletten haben über die Jahre meine
wirklichen Schlafrhythmus gestört. Das muss ich jetzt wieder aufbauen.
Fazit 🍄bis heute: Dass dieser Fliegenpilz so in Verruf gekommen ist kommt daher, dass er zum Einen von Menschen als Rauschmittel benutzt wird. Wirklich daran gestorben ist m. W. nach noch niemand oder eine Person, die es übertrieben hat.
Die andere Seite ist, dass dieser Pilz nur im Gespräch mit dem einzelnen Menschen genommen werden sollte und darf. Du musst darauf hören, was er dir sagt durch Reaktionen deines Körpers und ich empfinde diese Kommunikation zwischen Amanita muscaria und mir auch als einen richtigen kommunikativen Austausch. Er WILL mir helfen.
Für mich bedeutet dieser Pilz ein Geschenk von Gott für besondere Lebenslagen. Ich habe auch in Erfahrung gebracht durch viele Berichte, dass sich der Wirkstoff im Körper ablagert. Er baut sich über eine Zeit lang auf und der Körper spürt es dann, wenn es heißt: nun ist erstmal Pause! Bei anderen Rauschmitteln und auch Medikamenten ist es ja so, dass es halt zu einem Entzug kommt, wenn dieses Mittel nicht mehr da ist. Der Fliegenpilz schirmt mich ab von interstellaren Einflüssen. Vielleicht von Abgeschiedenen Seelen, die die Empfindung von Drogen spüren wollen (und Tramal IST für mich eine DROGE) und dann einen Menschengeist suchen, der diese Droge nimmt. Will also der Menschengeist auf der Erde diese Droge nicht mehr nehmen, so macht der jenseitige Geist sich durch Ziehen und versuchte Beeinflussung bemerkbar und drängt den Menschen, das Gift wieder zu sich zu nehmen (damit er seinen Rausch nachempfinden kann).
Fliegenpilz schirmt mich davon ab. Zumindest ist die Ersthilfe diejenige, dass er mir hilft, diese jenseitige Beeinflussung aushalten zu können, indem es mich gegen dieses tiefe Loch abgeschirmt hat.
ICH habe inzwischen eine weitere Bestellung aufgegeben. Nicht, weil die erste Lieferung schon aufgebraucht ist, sondern weil ich es irgendwie merkwürdig dort fand, wo ich bestellt hatte. Es wachsen ja auch zur Zeit keine Amanita muscaria. Das kommt noch dazu.
Wertvoll für mich sind
auch die Erfahrungsberichte über die Wirkung gegen Schmerzen im Kaltauszug,
denn in der Tat leide ich ja auch an chronischen Schmerzen. Habe aber
festgestellt, wenn ich regelmäßig jede Woche meine Gymnastik mache, dass ich
dann wieder schmerzfreier in den Schlaf komme. Das kann sich niemand
vorstellen, der es nicht erlebt hat, wenn man jahrelang nur noch auf dem Rücken
schlafen kann.
16.04.: ZWEI Tage später: Dieses Elendsgeziehe in mir und die Unruhe in Beinen, Armen, ja dem
ganzen Körper... lässt sich das irgendwie abstellen? Nachdem ich mehrere
Variationen der Einnahme hinter mir habe, auch an einem Tag ohne Tramal - so
wie gestern - muss ich sagen: ICH kann den Pilz als Pulver nur bis höchstens
zum Mittag einnehmen. Jede Einnahme am Abend lässt mich zu Hochtouren
auflaufen. Und da ich unbedingt schlafen wollte, habe ich die Schlaftabs doch
wieder vorgekramt und zumindest eine Viertel davon genommen. Ja, müde bin ich
geworden, aber es hat mich fast zerrissen!
Ich war zuerst barfuß auf
dem Rasen spazieren. Später auch eine richtige Runde spaziergengehen. Da bei
uns um Mitternacht überall die Laternen ausgehen, habe ich mich gefragt, ob ich
mich verdächtig mache, aber egal. - Nach Bewegung geht es erst, aber nicht
lange. Der Tag braucht den ersten Lichtstrahl, damit Ruhe kommt.
Letztendlich habe ich mir gesagt, dass ein Gewaltenzug einfach nicht für mich
machbar ist. Immerhin bin ich auf 50 mg von Anfang der Woche noch 200 mg und da
ich tagsüber ohne Stimmungstief bin, kann ich das auch erstmal so halten. Gegen
halb sechs/sechs habe ich eine Tramalkapsel genommen und dann nach kurzer Zeit
endlich geschlafen.
Leid tut es mir, dass ich
den kleinen Hund damit auch die ganze Nacht wachgehalten habe. Bzw. hat es sie
sicher angestrengt.
Um kurz nach 11 habe ich heute nur eine Dosis von unter einem Gramm eingenommen. Ich könnte 5 Gramm nehmen und es würde nichts ändern. Ich brauchte einfach nur einen Anstoß.
19.04.2026: Die erste Lieferung war eine Probelieferung, die ich mir besser hätte einteilen sollen. Da der Shop nicht ganz günstig ist, hatte ich anderweitig bestellt, ohne zu realisieren, dass das aus dem Altai-Gebirge kommt, aber in den Bewertungen stand, dass die Ware bisher immer schnell gekommen ist. Max. 11 Tage. Ja, elf Tage, wenn die erste Lieferung fast auf ist. Dann blieb auch noch der Versand hängen und läuft nur stockend weiter. Der VG bemüht sich und ärgert sich auch über den Versanddienst. Dieserhalb hatte ich doch wieder im alten Shop bestellt, wo stand: Lieferung (also bei Bestellung sofort): Freitag oder Samstag. - Es lief schon beim ersten Mal nicht wirklich rund. Zwar gibt es einen Sendungslink, aber dieser hängt seit Freitagabend halt auch. Es steht abzuwarten, ob die Ware dann wenigstens morgen kommt. Also Montag. Für morgen Früh hätte ich noch ca. 1 Gramm Pulver.
Ich merke aber, dass unter einen Gramm für das Ausschleichen von Opiaten zu wenig ist, auch wenn es besser am Vormittag genommen werden soll (in meinem Fall). Gegen morgen musste ich dann wegen unerträglich ein Miniretard nehmen, damit ich Schlaf bekomme. Dieses Ziehen innen drin kommt IMMER nur nachts. Sobald die ersten Sonnenstrahlen auf die Erde treffen, geht das vorüber, aber ich muss einfach mal nachts schlafen und kann mich nicht die ganze Nacht herumschlagen.
Nicht verzagen. Immerhin bin ich auf jetzt max. 1 bis 1,5 Retard. Die Kapseln nehme ich schon gar nicht mehr, weil sie schnell wirken und schnell verfliegen. Mit Retard ist der Drang nach Neu einfach geringer. Dumm nur, wenn ich dann wieder von vorne anfangen müsste. Das BESONDERE an der ganzen Sache ist, dass auch in kleinsten Dosen die Depression weg war und bis jetzt auch weg ist. Daher hoffe ich, um nicht von vorne anfangen zu müssen, dass die Lieferung allerspätestens Dienstag hier eintrifft. Zumindest die Nachbestellung von meinem ersten Shop.
EINNAHME: Ich mag den Geschmack des Pulvers sehr im Mund. Daher nehme ich es auf den Löffel und rein in den Mund. Mit Wasser nachspülen. Der Pilz mag mich und ich mag den Pilz.
UPDATE 20.04.2026
Die Lieferung der getrockneten Köpfe ist da vom nochmal ersten Shop. Frage, ob das normal ist, dass die da so ziemlich bröselig ankommen? Auf den Fotos bei Bestellung schaut das anders aus. So richtig durchgetrocknet sind sie aber auch nicht. Wer weiß, wie lange die schon in der Tüte waren. Also zur Vorsicht noch ein Glas Wasser mit Zitronensaft, falls noch zu viel vom Giftstoff der Ibutensäure drin ist. Schmeckt aber lecker. Ich habe eine Ecke abgebissen.
Seit einigen Tagen brauche ich ja nur noch 50 mg vom Tramal. Nehme ich aber als Retard, denn der Rückschlag von den Kapseln, wenn die Wirkung verblasst, ist einfach als Übergang ungeeignet zum Ausschleichen.
Das Ziehen nachts ist seit
zwei Tagen nur noch moderat und ich habe tatsächlich gestern Abend - im
Vertrauen darauf, dass die anderen Lieferung noch ankommen zeitnah) - so ca.
0,2 mg genommen vom Pulver. Ohne nennenswerte Überlagerungsreaktionen vom
Körper. Ich denke, ich habe es anfangs übertrieben mit der Menge am Abend, so
dass ich dann zu zappelig wurde. Und ein Entzug ist halt ein Entzug, aber ich
bin auf einem sehr guten Weg, auch wenn mein "Verstand" gestern
meinte, ich könnte ja auch wieder zu Tramal zurückkehren. NEIN, sage ich da.
NEIN und tausendmal NEIN. Ich werde das mit dem 50 mg retard noch ein paar Tage
halten und die Abstände dann auch noch weiter ausweiten als 24 Stunden.
Vielleicht wirkt die neue Lieferung der ganzen Köpfe und der Lieferung aus
Altai (die ist jetzt auch in Deutschland angekommen... 🍄😍👌) noch besser als das zuerst bestellte Pulver,
dass morgen alle sein wird.
ETWAS SPÄTER hier beim Schreiben: Also, seit ich vorhin ein kleines Stück vom Pilz abgebissen habe, fühle ich mich tatsächlich, als hätte ich 100 mg von den Kapseln Tramal eingenommen. Vielleicht war in der Pulvermischung noch was anderes mit reingerutscht. Vor allem Sand ohne Ende. Beim Pilz mit den Köpfen kann ich sehen, dass es Amanita Muscaria Köpfe sind. Teilweise noch sehr schön mit den weißen Flecken. - Zum Nachtrocken habe ich sie aus der Tüte entnommen (wo sie drin schwitzen können) und in eine Dose mit Luftlöchern getan.
Gestern Abend bekam ich eine Email von einem Shop, wo ich schon einmal den Newsletter bestellt hatte... und dann vergessen. Druids. Es ging erstmal um eine Umfrage in Bezug auf Erfahrungsberichte und ob ich daran teilnehmen möchte. Da ich erst sein eineinhalb Wochen mit dem Amanita zu tun habe, warte ich noch ein bisschen ab, aber... ich habe gleich mal den Rabatt für den Newsletter in Anspruch genommen und 50 Gramm Pulver bestellt. Ich hatte sogar die Wahl, auf Rechnung zu bestellen und weil ich das ein sehr gutes Vertrauensverhältnis fand, habe ich heute Morgen trotz allem eine Sofortüberweisung getätigt. Damit das gegenseitige Vertrauensverhältnis stabilisiert wird.
So, ich mache mal Schluss. Mein Kopf beginnt zu fliegen. Jetzt weiß ich, warum das Fliegenpilz heißt und ich habe so das Gefühl, dass ich mit den Köpfen, die ich jetzt habe, und die wirken wie die Tramalkapseln, den Entzug schon längst hinbekommen hätte. Und ich denke, ich brauche am Abend nichts mehr von Tramal. MEGA Großartig, dieser Pilz. .💐🕊️🍄🪶Ein echtes Geschenk Gottes.
20.04.26 am Abend: Nach und nach arbeite ich mich auch durch anderer Menschen Erfahrungsberichte durch. Auch wenn ich es schon gelesen hatte, so habe ich einer Sache doch zu wenig Relevanz beigemessen. Das ist die Tatsache, dass die meisten Pulver und getrocknete Köpfe nur bei 45 Grad getrocknet verkauft werden. Bisher habe ich nur am Morgen mal das Pulver mit heißem Wasser übergossen und sonst das Pulver einfach in den Mund geschüttet. - Gut, kann man machen, wenn man die Pilze selber gepflückt und dann bei 80 Grad getrocknet hat, so dass die Ibutensäure schon so gut wie in Muscimol umgewandelt ist.
Nun ist mir klar, warum ich nach der Einnahme am Abend aufgekratzt war und nicht schlafen konnte. Dass meine Muskeln unterwegs waren. Die heutige Einnahme am Vormittag von einem Stück getrockneten Fliegenpilz gab mir den Anstoß, darüber nachzudenken.
Ich habe mir vorhin Wasser aufgekocht und mit einem Thermometer bei knapp 80 Grad kleingebröselten Kopf darein gegeben und eine ganze Weile stehen gelassen. Zwei drei Schlucke hatte ich schon und ich werde heute Abend nur diesen Tee trinken - keine Tramal retard mehr nehmen. Nach der Erfahrung von heute Vormittag/Mittag, habe ich auch null Bedürfnis darnach. - Morgen wissen wir mehr. Und ja, es ist ein Herantasten, ein vorsichtiges, denn jede Mischung ist anders. Jeder Pilz ist vom Inhalt anders und es ist auch ein großer Unterschied zwischen Pulver und getrockneten Köpfen, wie ich nun erlebt habe. - Wenn ich diese Nacht ohne Tramal überstehe, dann kann ich sagen, dass ich es geschafft habe. Die letzte Retard habe ich gestern gegen ca. 17 Uhr oder sogar noch etwas früher genommen. Inzwischen haben wir 19 Uhr - also über 24 Stunden her die letzte Einnahme - und ich fühle mich GUT IM KOPF!
Das kann vielleicht niemand so richtig nachvollziehen, was es bedeutet, so lange so viel von diesem MEDIKAMENT genommen zu haben und irgendwann nicht mehr ganz bei Trost zu sein. Ganz davon abgesehen, dass es schon lange nicht mehr gegen Schmerzen hilft, sondern ich habe es quasi nur noch genommen, weil ich ABHÄNGIG war!
Letzte Nacht (am Abend hatte ich ja auch ein Stäubchen Muscimol Pulver genommen) hatte ich auch erst fiese Nervenschmerzen (stark geschädigt) und dann ein Zäpfchen genommen, die ich als Notfall hierhabe. Also für den Notfall. Was soll ich sagen: Genommen, hingelegt, Schmerzen weg! Sonst in Verbindung mit dem ganzen Tramal hat es lange gedauert und nicht lange gehalten.
Apropos Schmerzen habe ich 10 Gramm der getrockneten Hüte heute gleich mit Wodka (40%) eingelegt. Die Hüte etwas kleingebröselt, in ein sauberes Glas getan und gut bedeckt. Nun steht das Glas dunkel. Soll man mindestens 11 Tage stehenlassen, habe ich gelesen. Manche lassen es auch ein paar Tage länger stehen. Werde ich dann sehen. - Das soll dann auch gut gegen Schmerzen helfen. Vielleicht, dass ich im Bedarfsfall die schmerzenden Nerven damit einreibe, aber heute Mittag hatte ich die gleiche Wirkung von dem kleinen Stück abgebissenen Hut wie 100 mg Tramal-Kapsel (also das schnellwirkende Tramal) und dann waren auch die Schmerzen weg. - Morgen werde ich weiter berichten.
21.04.2026: Um hinten anzufangen - Ich habe morgens gegen 4 Uhr eine Tramal retard 50 mg genommen. Nach einer Abstinenz von einem Tag und 11 Stunden. Immerhin eine großartige Leistung. Aber jetzt mal von vorne: Gestern Morgen hatte ich ja wie immer von dem Pulver genommen (dem Rest, den ich noch habe) unter einem Gramm. Gegen 11 Uhr hatte ich dann ein Stück vom Hut einfach so aufgekauft und das war großartig. Von der Wirkung über den Tag und von der Schmerzreduktion. Die ganze letzte Nacht sogar war prima und ich konnte sogar auf der Seite schlafen. - Am Abend (also 20.04.) hatte ich mir ja eine Portion der Hüte bei ca. 80 Grad Ausgangstemperatur ausziehen lassen und dann kurz vor dem Schlafengehen alles getrunken - auch den Satz mit den Hüten aufgekaut. Ich war ziemlich müde, habe vor Entspannung viel gegähnt und hätte schlafen können, wenn... da nicht dieses Problem mit dem Strom im Körper wäre. Es tritt über den Oberkörper auf der Rückseite ein, sobald die letzten Sonnenstrahlen unseren Erdteil verlassen haben. - Das mag Euch merkwürdig vorkommen, aber diese Beobachtung habe ich schon lange gemacht. Jetzt ganz intensiv, denn sobald am Morgen die ersten Sonnenstrahlen wieder auf die Erde treffen, ist dieser "Spuk" vorbei und es kehrt Ruhe ein. - Ich komme mir vor wie Siegfried, der eine Wunde auf dem oberen Rücken hatte, weil ein Blatt auf die Schulter gefallen ist.
DANN habe ich eine Eselei begonnen und dachte, wenn es so gut war mit dem Pilz direkt kauen, dann könnte das doch vielleicht jetzt auch helfen, da ich ja schon über 24 Stunden kein Tramal genommen habe: PUSTEKUCHEN, denn nach zwei Stunden war es dann leider wieder unerträglich; das Gezucke wie von Strom wurde stärker und so musste ich sehen, wie ich die Nacht herumbekommen. Gegen 4 Uhr wollte ich einfach nur noch schlafen und nahm dann die Tramal (hmpf). Es dauerte eine Stunde, bis ich dann schlafen konnte.
Ich fürchte, mit der Axt im Walde komme ich nicht weiter und ich will mich auch nicht länger als nötig quälen. Auch wenn es nur noch eine kleine Restdosis ist. BESCHLUSS von heute morgen: Ich werde die 50 mg Retard nun teilen und abends dann erstmal die Hälfte einnehmen, bis der Körper sich darauf eingestellt hat. Aus dieser Minidosis bin ich damals, nach der dritten Coronaimpfung und dem unfreiwilligen Entzug durch die Auswirkungen der Impfung) auch aus Tramal ausgestiegen. Da hatte ich noch Tropfen mit dabei. Es war kein Arzt für mich da, da ich gerade umgezogen war und auf einem Dorf wohnte und so kam es, dass mir ein Arzt dann zu retard die Kapseln verschrieb, was letztendlich ein Segen für mich war, denn so kam ich von 800 mg auf zuletzt die letzten Jahre 150 bis 200 mg am Tag.
Vielleicht vertrage ich irgendwann auch abends den Amanita, aber wenn, dann nur, wenn ich ihn vorher nochmal heiß mache, um die Ibutensäure möglichst gering zu halten. - BEVOR ich die Eselei letzte Nachte beging mit dem Kauen des Kopfes ohne vorher nochmal zu erhitzen - war ich so gut drauf, dass ich für heute vorgekocht habe. Einen schönen Gemüseeintopf mit roten Linsen und etwas Fleisch. Davon habe ich mir dann einen Teller noch genehmigt in der Nacht und selbst meine winzige Hündin hatte einen Hieper drauf. Also von dem Fleisch was kleingeschnitten.
Ich werde weiter berichten. Meine bisherige Erfahrung ist, dass man nicht über den Daumen weg den Pilz dosieren kann. Daher würde er auch nicht als Medikament funktionieren und darum würden auch die Kapseln bei mir nicht funktionieren, denn jeder muss für sich herausfinden, wie er wann den Pilz am besten einnimmt. - Fakt ist, dass er sofort meine Depressionen genommen hat und obwohl die Nächte gerade nicht leicht sind, fühle ich mich über der Schwelle getragen.
Achja... kurz vor dem Aufwachen hatte ich einen Traum, in dem ein Arzt (Druide?) mir sagte, ich solle mir über den Tag meine Traumata noch einmal genau anschauen. Die, wodurch die Schmerzen entstanden sind - zum einen nach dem Tod meines Vaters die ganzen Kopfunfälle, die ganzen Grunderkrankungen und sonstigen Unfälle. - Offenbar ist das gerade wichtig für mich.
22.04.2026: Durchhalten wird belohnt: So langsam bekomme ich den Dreh raus. Erstmal zur Einnahme von gestern: Gestern morgen hatet ich ja die Hälfte von dem Rest der ersten Lieferung genommen. Etwas später zwei kleine Stücken (wiegt nichts auf der Waage) gekaut. Ich liebe den Geschmack. Erdig und leicht salzig. Am Nachmittag, es war schon fast 17 Uhr, habe ich dann wieder einen Tee aus den getrockneten Hüten gemacht. Schön lange ziehen lassen, aber diesmal die abgesiebten Hüte weggetan. Tramal hatte ich über den Tag NULL genommen. NACHT: Ich war schon müde. Auch weil mir von der letzten Nacht wieder Schlaf fehlte und ich am Tag extra nicht schlafe, damit es nicht noch schwieriger wird. Zuerst über Kopfhörer eine Meditation gehört. Das war gut und ich habe sie bis zu Ende hören können; bin dabei aber eingeschlafen. Danach hatte ich über die Stunden leichte Unruhe, aber nicht so, dass ich nicht mehr liegen konnte. Gegen 4 Uhr habe ich ein paar Haferflocken mit Milch (ohne Zucker) genommen. Das war auch schon mal gut. Und hinterher gleich die HALBE von den Tramal retard - also 25 mg. Auch danach noch leichte Unruhe und da ich nun Schmerzen bekam, habe ich gegen 5 Uhr wieder ein DICLIFENAC Zäpfchen genommen. Und nun kommt die BESONDERHEIT, die mir schon bei der ersten Einnahme während meines Entzuges mit Amanita aufgefallen ist: NACH der Anwendung von Diclo-Zäpfchen war auf die Sekunden Ruhe in mir! Das ist unglaublich und ich könnte auch nicht erklären, wie das Zustande kommt. Aber es war genau wie beim ersten Mal, dass auf die Sekunden Ruhe in mir war!
Ich legte mich ins Bett und konnte erstmal nicht einschlafen, weil ich darüber nachsann, warum es mir so gut geht! Nicht nur die Schmerzen auf die Sekunde weg; nein, auch jegliche Unruhe war weg und ich fühlte mich sogar so wach und stark. Also in keiner Weise gerädert von der Nacht oder den Nächten dafür. Einfach gut. Weil ich aber nicht um halb sechs aufstehen wollte, brachte ich nur kurz den Hund vor die Tür zum Pieseln und legte mich wieder hin und schlief bis 10 Uhr durch. Träume habe ich leider vergessen. War aber nichts Schlimmes.
Mal schauen, ob ich heute Abend direkt die restlichen 25 Gramm vom Tramal retard nehme oder erstmal wieder abwarte, was die Nacht bringt. Insgesamt fühle ich mich gut. Und auch sehr gut, weil ich das bis hierhin geschafft habe und ich habe NULL Ambitionen, wieder zu Tramal zurückzukehren. Auch weil ich jetzt diese ganzen Entzugsgeschichten vor Augen habe und diese doch auch Quälerei zum Teil nicht noch einmal durchmachen möchte. Alles in allem waren diese Anstrenungen in den letzten fast zwei Wochen aber moderat im Vergleich auf frühere Male, wo ich das zum Teil unfreiwillig entzogen hatte und dann wegen starker Schmerzen wieder begonnen hatte. Was aber der schwerste Negativaspekt bei früheren Versuchen war, war immer die schweren Depressionen, die sich dabei einstellten. Dieses in ein tiefes Loch zu fallen. DAS waren Qualen und nur darum habe ich immer wieder zu Tramal gegriffen.
Aber durch den Pilz ist das alles anders. Von der ersten kleinen Dosis an, wie gesagt, ist da eine Art Netz gespannt, welches mich nicht mehr in die Tiefe fallen lässt. DANKE Gott, dass Du mir diesen Pilz gegeben hast. Mögen den Amanita Muscaria in der Natur nur von den Menschen gefunden werden, die ihn wirklich brauchen.
FAZIT: abends werde ich Amarita nur noch als Tee zu mir nehmen, da durch die noch vorhandene Ibutensäure zu viel Unruhe in mir aufkommt. Wenn ich ganz von Tramal weg bin, wird mein Körper, wird mir der Pilz, schon sagen, wie es weitergeht.
Im Übrigen kommt heute eine Bestellung von DRUIDS (Pulver) - und die verloren gegangene bzw. lange unterwegs seiende Lieferung aus dem Altai-Gebirge (was ich bei der Bestellung übersehen hatte - soll morgen hier ankommen.
23.04.2026 Learning by doing: Gestern fand ich eine wirklich gut erklärende Seite zu Amanita Muscaria vom Fund bis zu den Inhaltsstoffen und der Anwendung an sich. Da ich ein Mensch bin, der sehr sensibel reagiert auf alles, was er sich zuführt (sprich Medikamente/Naturheilmittel) ist es auch erklärlich, dass ich in der Nacht doch eher wieder Unruhe hatte. Zwar habe ich aus den Köpfen einen Tee gekocht und zwanzig Minuten ziehen lassen, aber das hat nicht gereicht, genug von der Ibutensäure abzubauen (umzuwandeln in Muscimol), von der ich eher aktiv werde. Dieses schlimme Ziehen ist allerdings weg. Ein Ziehen wie aus dem oberen Rückenbereich heraus und aus dem Sonnengeflecht. Das war schon die Nacht vorher so gut wie weg. Nur die Unruhe, die sich dann einstellt zwei Stunden später... nervt!
Erst einmal ist es wohl wissenschaftlich erwiesen, dass selbst durch Trocknung bei ca 80 Grad nur 35% der Ibutensäure in Muscimol umgewandelt wird. Also sollte der Tee bei leicht bröselndem Wasser für mind. 20 Minuten geköchelt werden. Und zwar mit Zitronensaft drin. DAVON kann man dann... bzw. eine Portion sollte nicht mehr als 1 Gramm betragen. Zumindest ist es bei den Jungs so, die das Video erstellt haben. Da ich nicht jeden Tag ein Gramm so lange kochen will, habe ich jetzt erstmal für zwei Tage Tee gekocht, den ich dann in kleinen Schlucken, verteilt auf zwei Tage, trinken werde. Ich hoffe, der Schlaf wird heute nicht gestört. Das Tramal brauche ich nicht mehr. Der Entzug ist fertig.
Trotzdem habe ich am Morgen ein kleines Stück vom Hut gekaut. Ich mag den Geschmack total gerne und tagsüber kann er mir ja zu ein bisschen Aktivität verhelfen.
Irgendwo habe ich gelesen (und sogar anfangs geträumt), dass die Einnahme am Stück max. 20 Tage und drei Tage Pause dauern sollte. Oder umgekehrt. 30 Tage Einnahme und zwei Tage Pause, aber ich glaube, es waren 20/3. Ich erinnere mich, dass ich den Traum merkwürdig fand und nichts damit anfangen konnte. Bis ich das jetzt wo gelesen habe.
Die Sendung aus dem Altai Gebirge ist auch angekommen, aber ich denke, ich werde bei DRUWIDS bestellen. Die lassen alle Pilze von einem Labor prüfen und zertifizieren. Zudem ist der Weg nicht so lange (Entschuldige Tomas, dass ich dann nicht mehr bei Euch bestelle). Immerhin grenzt es an ein Wunder, dass die lange Reise des Paketes funktioniert hat. Für 7 Euro!
Die Schmerzen letzte Nacht hielten sich so in Grenzen, dass ich auch kein Zäpfchen gebraucht hätte. Also keine zusätzlichen Einnahmen von irgendwas anderem.
24.04.2026: Rückschau auf gestern: Am frühen Nachmittag hatte ich Amanita muscaria als Tee aus dem neuen Pulver zubereitet. Lange geköchelt mit Zitrone - und am Nachmittag dann auch mal zwei Schlückchen genommen, um zu probieren. Danach war ich relaxt und müde, als hätte ich eine Schlaftablette genommen, aber ich wollte nicht schlafen am Tage, sondern in der Nacht. Gegen Abend ab 20 Uhr ließ die Wirkung dann auch etwas nach und so nahm ich den Rest der Hälfe vom Tee (hatte ja für zwei Tage gekocht), aber außer ruhig in mir war nichts. So hätte ich es lassen sollen, aber aus Eselei trank ich mitten in der Nacht den Rest aus, der für zwei Tage gedacht war. Zwar ließ ich den Trub unten drin, aber leider ist mir das wieder nicht bekommen und so stellte sich wieder diese Unruhe und trotz eigentlicher Müdigkeit auch innerem Tatendrang ein. - Wie so oft, ließ diese ganze Schose dann erst mit den ersten Sonnenstrahlen nach, aber an Schlaf war heute Morgen nicht zu denken. - Wenn ich gemeint habe, am Boden zerstört zu sein am Morgen, der irrt. Ich musste jetzt einfach aufstehen. Träume hatte ich zwar irgendwelche, aber nur vage Erinnerungen daran. Nichts besonderes.
Den Entzug habe ich hinter mir und auch keine Ambitionen, wieder zu Tramal zurückzukehren. Leider hatte ich letzte Nacht auch Schmerzen und selbst das Zäpfchen mit Diclofenac hat nicht geholfen. Das ist der Nachteil daran. Es wirkt nur, wenn man es selten einmal nimmt. Die Wirkung letzte Nacht war gleich Null. Heute am Morgen nehme ich noch einmal Amanita ein. Ca. 1 Gramm Pulver (Druwids) und dann eine Ecke vom getrockneten Hut. Danach werde ich pausieren, weil ich sicher bin, im überstandenen Entzug fest genug zu sein in der Tatsache, es geschafft zu haben. Die Pause habe ich für mindestens drei Tage geplant. Mal sehen, wie es sich in mir dann entwickelt.
Mein Fazit der letzten 14 Tage: Du kannst die Anwendung von Amanita Muscaria nicht über einen Kamm scheren für alle Menschen. Der Pilz ist speziell und individuell. Jeder muss in sich und in den Pilz hineinhorchen, was er braucht. Mir hat der Pilz durch Träume gleich zu Beginn den Rhythmus der Einnahme kundgetan. Und dieser war zwei Wochen Einnahme und drei Tage Pause. - Ich selber bin gut bedient, wenn ich den Amanita nur bis Mittag einnehme, denn es ist ja so:
Da auch im Körper die Ibutensäure zu Muscimol abebaut wird über viele Stunden hinweg (24?), hat man ja mit der Einnahme am Morgen oder Vormittag quasi eine Retardanwendung. Zuerst wirkt in dir überwiegend die Ibutensäure, die einem Energie und Antriebsfreude, aber auch Ruhe und Gelassenheit gibt, ohne müde zu machen. Wenn sich dann gegen Abend die Ibutensäure dann überwiegend in Muscimol umgewandelt hat, kommt die Entspannung, die Müdigkeit und der Schlaf. - Ich darf mich nicht von meinem VERSTAND treiben lassen, der mir sagt, nimm mehr oder später oder was auch immer. Meine INNERE Stimme, durch die die Seele des Pilzes zu mir spricht, hat ja die letzten 14 Tage eindeutig gesagt: Bis Mittag ja und gut. Am Abend nicht gut. Von dem Tee hätte ich gegen 18 Uhr maximal einen oder zwei Schluck nehmen dürfen. Aber dann weiß ich noch immer nicht, wie dann wirklich die Wirkung/Auswirkung bei mir in der Nacht gewesen wäre. - Auf die 14 Tage zurückblickend kann ich sagen: Bei Anwendung von Amanita nur bis Mittag war der Schlaf gut und ich hatte nachts auch intensive Träume. Allerdings habe ich die ersten Tage am Vormittag auch mehr als ein Gramm genommen. Bis 2,5 Gramm. Auch darum, weil ich vom Tramal entziehen wollte und ja ursprünglich ein natürliches Mittel suchte, welches die Entzugserscheinungen erträglich macht. DAS habe ich mit AMANITA gefunden. Dieses Mittel.
UPDATE am Nachmittag 17:41 Auch wegen Schlafmangel letzte Nacht, legte ich mich am Nachmittag kurz nach 15 Uhr auf meine Decken auf den Teppich. Vor Erschöpfung schlief ich ein und als ich nach ca. einer Stunde erwachte, weil Hund mich weckte, wusste ich partout nicht, in welcher Welt ich bin. Ich musste mich anstrengen, zu begreifen, wo ich gerade bin. Ich war soooo weit weg und das war sooo schön. Ein so schöner Schlaf. Anmerkung: Heute habe ich ja ca. 1 Gramm (von meinen weißen Plastiklöffeln einen gestrichenen Löffel voll) in den Mund gesteckt am Morgen. Nach zwei Stunden wunderte ich mich schon, dass es anders war als sonst bei einem oder auch mehr Gramm. Das Pulver von Druwids ist viel intensiver. Die Wirkung ist stärker und für mich auch besser, wenn es auch müde macht. Entspannt bin ich alle Mal.
Die Hersteller bzw. Verkäufer von Amanita sagen ja auch immer dazu, dass jeder Pilz eine andere Stärke haben kann. Selbst wenn die nebeneinander wachsen. Ich hätte mir natürlich auch einen Auszug des Untersuchungungsberichtes vom Labor geben lassen. Von dem Pulver von Druwids jedenfalls brauche ich kaum ein Gramm. Fazit: Im Prinzip muss man bei jeder Lieferung wieder erstmal vorsichtig probieren, wie es wirkt. --- Heute werde ich nichts mehr nehmen. Auch weil ich nun zwei Wochen Amanita genommen habe und mir eine Pause gönnen muss. Ich bin schon recht runtergefahren, was mir aber auch recht ist, dennoch möchte ich auch nicht zu bedribbelt werden. Eine Website berichtete, dass der Amanita Muscaria sich im Körper anlagert bzw. einlagert, so dass der Körper davon zehren kann. Und genau darum muss man auch eine Pause einlegen. - Was mich interessiert ist, wenn ich das Pulver drei Tage nicht mehr nehme, ob meine Depressionen dann wieder aufkommen.
Eine Grundstimmung von einer Depression habe ich wohl immer schon gehabt, aber durch den Entzug ist das dann immer unerträglich geworden. Ich habe jetzt zwar nicht 14 Tage gar kein Tramal genommen, sondern moderat entzogen und die letzten 25 mg dann vor zwei Tagen weggelassen. Also kann man sagen, dass ich jetzt seit zwei Tagen komplett ohne Tramal bin, aber ich bin froh darüber und diese schwere Erfahrung soll mich auch davon abhalten, jemals wieder damit zu beginnen. Als ich damals diese wirklich schlimmen Schmerzen mit Krämpfen hatte, habe ich ursprünglich ein ganz anderes Medikament mit Wirkstoff Flurtipin genommen, welches nicht abhängig gemacht hatte. Das wurde vom Markt genommen und der Arzt hat mir dann, ohne mich wirklich aufzuklären, einfach Tramal als Ersatz verschrieben und gemeint, bis 800 mg am Tag wäre ok. NEIN, das war es NICHT. Tramal ist eine Folter für den Geist. Man ist einfach nicht mehr man selbst und ich glaube, ein Teil der Depressionen sind erst durch die Einnahme entstanden. Da ich weiß, wie hart ein kalter Entzug ist, habe ich das immer vermieden. Eben weil man in ein so tiefes Loch gefallen ist. Unerträglich.
Amanita Muscaria hat es mir möglich gemacht, von Tramal wegzukommen. Ich werde morgen berichten, wie die letzte Nacht war und wie es mir geht.
25.04.2026 - Neue Erkenntnisse: Beim Menschen ist es ähnlich wie bei Bäumen. Tagsüber nehmen die Bäume Licht (und Bodenstoffe?) auf und geben Sauerstoff ab. Nachts ist der Stoffwechsel ein anderer. Oben ruht es. Unten arbeitet es (so stelle ich es mir vor, ohne jetzt bei Wiki nachzusehen).
Beim Menschen ist es ähnlich und auch beim Menschen ist der Stoffwechsel in der Nacht, bzw. wenn das Tageslicht erlischt, ein anderer. Genau das scheint der Grund zu sein, weshalb man einen Entzug besonders in der Nacht zu spüren bekommt.
Meine Aufzeichnungen hier entspringen ja immer nur einer täglichen jeweiligen Betrachtungsweise und erheben keinen Anspruch auf Vollkommenheit, sondern sie zeigen eher den Weg, den ein Mensch (hier: ICH) geht und wie es sich in ihm wandelt. -
Ich legte mich gestern (nicht zu früh) hin; merkte aber alsbald, dass sich da wieder etwas anbahnt. Es zieht aus dem rückwärtigen Oberkörper heraus (vielleicht verlässt eine Seele auf dem Weg auch den Körper?) und diese Unruhe ist einfach unerträglich. Obwohl ich gestern und auch vorgestern schon kein Tramal mehr genommen hatte. Aber..., und das muss ich rückwirkend darlegen:
1. ich hatte versucht, den Entzug so schnell wie möglich hinzubekommen. Auch aus dem Grunde, weil ich auf einer Website gelesen hatte, dass man zusammen mit Opiaten schwere Nebenwirkungen bekommen kann wie Krämpfe und Unruhe. Die ersten Tage, an denen ich morgens noch eine 50 mg Tramal genommen habe, habe ich abends ohne nennenswerte Probleme geschlafen und gut geträumt. Weil eine eher unwissende Ärztin mir ja vor einer Weile ein Medikament verschrieben hatte, welches mit der gemeinsamen Einnahme mit Opiaten zum Tode führen kann (Krämpfe des gesamten Nerven- und Muskelsystemes). Aus diesem Grunde wollte ich, weil ich mit Amanita arbeiten wollte, möglichst schnell vom Tramal loskommen, bzw. möglichst eine Überschneidung vermeiden. Insgesamt kann ich also sagen, dass ich erst heute den dritten Tag ohne Tramal bin, weil ich ja vorher immer noch reduziert hatte und den 25 mg keine große Bedeutung mehr beigemessen hatte, was, rückblickend gesehen, eine Fehleinschätzung von mir war. Der richtige Entzug beginnt, nachdem gar kein Wirkstoff mehr eingenommen wird!
Sobald ich aufgestanden bin letzte Nacht, war alles weg. Ich habe die letzten 14 Tage immer wieder versucht, diese unangenehmen Erscheinungen mit Essen zu komprimieren, was zum Teil nur gelungen ist; also nicht lange angehalten hat. Und hier kommt das Unterbewusstsein ins Spiel, welches den Stoffwechsel so verändern wollte durch Essen, dass es sich wie am Tage anfühlt. Leider hält das immer NUR eine ganz kurze Zeit an und ist nicht der richtige Weg. Schlimm nur, dass ich tatsächlich nachts Hungerattacken habe im Entzug. Aber... da das Ganze Prozedere auch viel Energie kostet, verstoffwechselt der Körper das irgendwie. Ich habe jetzt keine nennenswerte Zunahme an Gewicht.
In der Nacht bat ich Gott um eine Antwort auf die Fragen: Warum immer nachts? und gegen Morgen hatte ich halt Träume, die mir das, was ich hier und heute aufgeschrieben habe, widerspiegeln sollen. Du siehst vom Baum in der Regel nur das, was oberhalb der Erde ist. Die Wurzeln liegen verborgen in dieser. Und auch der Vorgang des Stoffwechsels ist ja nicht wirklich zu sehen. Nur die Auswirkungen.
UND: Ich kaute gegen 3 oder 4 Uhr am Morgen 0,6 Gramm (meine Waage ist da) vom Hut, was mich zwar a) etwas beruhigte; b) aber die Symptome später wieder verschlechterte. Also nachts auf jeden Fall nur im gekochten Zustand mit Zitrone. Das kann ich durchgehend aus meiner Erfahrung jetzt sagen. - Und bevor ich etwas von dem Hut gekaut habe (bzw. der Beweggrund dazu) dachte ich: Das ist genau der Grund, warum ich mir Amanita Muscaria besorgt habe. Damit ich eben nicht so leiden muss. Und dann kaute ich halt eine Ecke vom Pilz. FAZIT DAZU: Ich muss mir für die Nacht unbedingt eine kleine Menge kochen mit Zitrone und dies gut abseihen, damit kein Satz/Trub mehr drin ist, denn nur dann bekomme ich ja hauptsächlich das Muscimol.
Den Vorsatz, heute mit der Einnahme von Amanita aufzuhören, habe ich erstmal gestrichen. Eben weil der tatsächliche Entzug noch im Gang ist und mindestens in dieser Art auch eine Woche anhalten wird. Erst wenn die Nächte wieder gut sind, kann ich die Einnahme pausieren.
UPDATE 27.04.2026: Sich nicht als Versager zu fühlen; das ist nicht einfach. Fakt ist ja: Ich habe seit über zwanzig Jahre Opiate (und teilweise Morphine) genommen. Teilweise über lange Jahre in Dosen bis zu 800 mg. In den letzten beiden Jahren ja nur noch um die 200 mg. Mal etwas mehr und mal etwas weniger. Nachdem ich nun 4 Tage kein Tramal mehr genommen hatte, hatte ich doch wieder eine elends Quälerei und wenn man seit über 14 Tagen keinen Schlaf mehr bekommt in der Nacht, dann haut da was nicht hin.
Also hatte ich mal wieder ein gutes Gespräch mit KI. Vielleicht bekomme ich das hier noch reinkopiert oder in einen extra Post, denn die Erklärungen zu meinen "Umständen" sind so gut, dass sie hier einfach mit eingebunden werden müssen.
Egal, wie ich Amanita Muscaria dosiert und eingesetzt habe. Entzug ist Entzug und dass die Einnahme einer Dosis wirkt wie eine Tramal Kapsel mit 50 mg, das habe ich nur bei einer einzigen Einnahme so gespürt. Insgesamt ist die Wirkung für mich und bei mir, egal, ob ich es nur als Pulver schlucke oder koche mit Zitronensaft etc, so, dass ich müde und gedämpft bin. Entspannt, ja, aber das nützt einem auch nichts, wenn das System in der Nacht wieder Alarm schlägt. Am späten Nachmittag hatte ich ja einen Tee zu mir genommen. Die Wirkung war erst sehr vielversprechend und hielt genau bis Mitternacht an. Dann kam das Nervensystem mit seinen Stromschlägen wieder durch. Eine Messerspitze Pulver brachte dann ein noch mehr Aufgekratztsein. -- Positiv nach wie vor, dass meine Depressionen trotz all dem Stress nicht wieder aufgetaucht sind, aber immer runtergefahren und tagsüber lethargisch zu sein ist auch keine Lösung für mich.
Für meine Psyche und den seelischen Halt werde ich weiterhin Amanita Muscaria nehmen. Aber nur noch am Vormittag. Am Abend zu festen Zeiten eine Tramal retard, bis sich der Körper an die 50 mg gewöhnt hat und das als "Standard" akzeptiert hat (Vorschlag von KI). Erst dann... werde ich die 50 mg weiter halbieren auf 25 mg und auch wieder einige Wochen so einnehmen.
Manchmal muss man vernünftig sein. Immerhin habe ich eine todkranke Hündin zu versorgen.
29.04.2026: Mein Körper und mein Nervensystem passen sich so langsam an die 50 mg retard Tramal an Abend an. Die leichte Unruhe in der Nacht kann ich mit Übungen (im Liegen) der unteren WS ausgleichen. Ich brauche nicht aufstehen und rumrennen und auch nichts mehr essen in der Nacht. Auch tagsüber, wenn das Retard nachgelassen hat, toleriert mein Körper/Nevensystem dies, ohne dass der Kopf ständig rauscht oder am Fisselen ist. - Gestern kurz nach Mittag habe ich einfach so einen Tl. (ca. 1,2 Gramm) in den Mund genommen. Und ja, ich werde müde davon. Und dann das Gleiche wie vor ein paar Tagen (wobei ich da dachte, es käme von der Tee-Mischung): Um 15 Uhr legte ich mich auf mein Deckenlager am Boden, wieder auf die rechte Seite, und muss dann wohl ganz schnell eingeschlafen sein. Nach (wieder) eine Stunde erwachte ich und wusste genau wie beim letzten Mal nicht, wo ich gelandet bin. Alles kam mir hier fremd vor im ersten Moment. Im Traum scheine ich ja schon in einer anderen Welt unterwegs zu sein.
Sobald mein Körper auch diese noch leichte Unruhe nicht mehr hat, werde ich die Dosis weiter verringern, wobei das mit den kleinen retard schwiegrig ist, oder die Einnahme am Abend um jeweils eine halbe Stunde hinausschieben, wobei da halt 50 mg 50 mg bleiben. Das muss ich mal mit der Ärztin besprechen, ob es nicht doch retard in geringeren Dosen gibt.
Insgesamt kann ich sagen, dass es für mich fast egal ist, wie ich das Amanita Muscaria einnehme. Durch den Entzug konnte ich das nicht klar eingrenzen. Den Auszug habe ich gestern auch abgeseiht und schon am Tage zuvor einen Viertel Tl. davon genommen. Das ist eine gute Dosis für mich und hat auch von der Wirkung her gut gepasst. Nachteil ist der Alkohol darin ... soifzt. Aber ich habe auf irgendeiner Seite gelesen, dass man das in Wasser ausziehen kann und dann mit Apfelessig aufgießen. Also etwas dazugeben. Mal schauen, ob ich mich da noch weiter schlaumachen kann.
Insgesamt bin ich mit meinen Entzug jetzt auf einem wirklich guten Weg, ohne dass ich mich quälen müsste.
30.04.2026 - 00:07Uhr: Es steht geschrieben, dass man die Zusammen-Einnahme von Opiaten und Amanita Muscaria vermeiden soll, da die Wirkstoffe an den gleichen Rezeptoren andocken. - Und ja, die Erfahrung hatte ich schon gemacht. Leider wollte ich es heute (also gestern Abend) genau wissen, nachdem zwei Tage richtig gut waren in der Nacht und so nahm ich im kurzen Abstand erst etwas unter einem Gramm Pulver ein und gegen 20 Uhr dann die 50 mg retard. Schon kurz darauf spürte ich: Das war NICHT gut. Zum Einen war ich wie beduselt und wollte nur schlafen. Auf der anderen Seite begann es, im vorderen Oberkörper zu ziehen. Nicht so, wie es bei Entzugserscheinungen ist im oberen Rücken, sondern im vorderen oberen Brustbereich. Also oberhalb zwischen Brust und Hals der Bereich, wo die Thymusdrüse sitzt. - Fühlte sich überhaupt nicht gut an und mir war klar: Wird keine gute Nacht!
Jetzt habe ich aber die absolute Gewissheit, dass beides Zusammen NICHT hinhaut. Da ich ja nur noch abends die kleine Dosis nehme, funktioniert das, wenn ich bis zum ganz frühen Nachmittag AM und am Abend die Tramal nehme. Das ist der Unterschied zu den Alkoholikern, wobei der Alkoholdrang halt andere Rezeptoren besetzt.
Was mich wundert ist, dass offenbar alkoholabhängige Menschen einfach so vom Alkohol lassen können, wenn sie Amanita Muscaria (AM) nehmen, obwohl der Entzug bei Alkohol sogar schlimmer ist in der Regel als bei Tramal/Opiaten.
Ich frage mich, warum dann ich nicht einfach so das Tramal am Abend durch AM ersetzen kann? und trotz großer Anstrengungen und Bemühungen, den Entzug hinzubekommen, solche starken Entzugserscheinungen leide. Vielleicht muss ich dann doch noch einmal einen Tag bzw. eine Nacht opfern, um herauszubekommen, wie es wäre, wenn ich denn, anstatt abends Tramal zu nehmen, eine größere Menge (trotzdem Microdosis) AM nehme? Ob dann die Entzugserscheinungen ausbleiben, da ja keine Zusammeneinnahme stattfindet.
06.05.2026: Ich musste noch einmal umdenken. Auch weil der Pilz eine Pause brauchte. Ich auch. Seit dem letzten Eintrag bin ich auf 2 Mal täglich retard und nun kann ich auch wieder schlafen. Als ich heute eine schnellwirkende Kapsel anstatt retard nahm am Morgen, merkte ich schnell, dass das schon viel zu viel ist für mich. Leichte Übelkeit stellte sich ein. Also kann ich sagen, und das mit Fug und Recht, dass ich jetzt mit zwei Retard am Tage vollkommen auskomme. Alle 12 Stunden eine. Und zwar ohne irgendwelche Entzugsprobleme. Mit dem Pilz musste ich pausieren, weil ich tatsächlich heftige Dauerbauchschmerzen bekam und einen mega hohen Blutdruck. Dann hat Gott mir aber das Klettenlabkraut gezeigt, als ich dachte, es geht nicht mehr (und beim Arzt war) und mit dem Tee daraus wurde es sofort besser. Schon kurz danach und ich schlief nicht mit Schmerzen ein oder wachte nicht mit Schmerzen auf.
Jetzt habe ich die richtige Basis, um das Tramal weiter zu reduzieren, ohne dass ich einen Entzug habe. Leider wollte der Pilz am Ende, wie gesagt, einfach eine Pause und ich bekam wieder starke Stimmungstiefs. Es hat erstmal nichts mehre gebracht. Darauf sollte man hören. Nach einer Woche werde ich in mich hineinhören. - Es gibt übrigens Stimmen und Berichte, wonach das mit dem Tee eben gar nicht gut sein soll.
Die Ibutensäure baut sich im Körper selber um in Muscimol. Und wenn man bedenkt, dass das umgewandelte Muscimol (vorher Ibutensäure) eine viel stärkere Wirkung hat als Ibutensäure, dann kann man sich vorstellen, wenn man Pilz kocht und sich die Ibutensäure in Muscimol umwandelt dabei, dass man damit eine heftig wirkende Dosis erreicht, die man ja eigentlich vermeiden will!
Also Tee kommt nicht mehr in Frage für mich.
12.05.2026 - Dem Pilz vertrauen. Nun war ich ja eine Weile auf 2 Mal 50 mg Tramal retard ohne Entzugserscheinungen runter und es war an der Zeit, weiter runterzugehen. Leider wollte ich wieder mit dem Kopf durch die Wand. Während ich dann - das erste Mal - am Abend das Vertrauen hatte, KEIN Tramal zu nehmen sondern nur AM, so konnte ich wunderbar schlafen und hatte keine Unruhe oder Ähnliches. Also meinte ich am nächsten Morgen, das Tramal auch da gleich weglassen zu können. --- 27 oder 28 Stunden ging das auch gut. Dann fing die Quälerei an. Obwohl ich weiß, dass ich den Körper an die niedrigere Dosis gewöhnen muss, ging es mir wieder nicht schnell genug. AM tut seine Arbeit an und mit mir, aber ich muss auch darauf hören, was er mir sagt. Also noch mal einen Schritt zurück. Immerhin habe ich seit Beginn mit dem Fliegenpilz die Hälfte der Dosis weglassen können und im Prinzip noch mehr... keine schnellwirkenden Kapseln mehr, denn das ist wie Zucker. Wirkt schnell und stark und verlangt dann leider nach Abklingen wieder eine neue Dosis. - Ich hatte eine Probe mit der Kapsel gemacht und daher weiß ich, wovon ich hier rede und... ich habe gemerkt, dass mir diese Dosis von der Kapsel mit 50 mg zu viel war! Ei Der Dauz!
Also habe ich heute Nacht eine Retard genommen und dann werde ich heute Abend nur AM nehmen und dann die 50 mg erstmal im Körper ankommen lassen als gängige Dosis. Und dann glaube ich, dass ich den Rest auch wuppen kann.
PS: Ich habe von einem auf YT (da wird einem ja ständig ein neues Video angezeigt in Bezug auf den Fliegenpilz, wenn man ihn einmal dort gefunden hat) gelesen, dass er sich das pure Muscarin besorgt hat für einen "Trip" und da nennt er 6 GRAMM eine kleine Dosis für sich. PURES Muscarin? Das hat mit dem Fliegenpilz als Helfer nichts zu tun und an den Kommentaren dort konnte ich auch erkennen, dass zum Glück der Großteil der Menschen erkennt, was für ein Unsinn das ist und dass das nicht die Intention des Fliegenpilzes ist. --- und ich muss sagen, dass dieser junge Mann auch sehr "bekifft" aussah. Also würde er von solchen Tripps leben. Also so gut wie täglich durchführen. Soifzt. Vor solchen Menschen sollte sich der Pilz verstecken, denn wenn er es dem "zeigt", dann kommt er in Verruf und das weiß er auch.
14.05.2026 - auf gutem Wege - Schweigen: Ich bin jetzt auf einem sehr guten Wege. Morgens nehme ich noch die 50 mg retard Tramal, aber seit zwei oder drei Tagen nehme ich neben der kleinen Dosis Tramal retard (gestern halbiert auf 25 mg abends) ca. 2,5 Gramm vom Amanita Muscaria Pulver ein. Und zwar ohne, dass es nachts zu irgendwelchen Qualen oder Unruhen kommt. Wahrscheinlich war ich anfangs zu schnell von 200 auf 100 mg gegangen. Also Tramal. Heute Abend nehme ich auch noch einmal die 25 mg, also die geteilte retard und ich muss sagen, es fühlt sich viel besser an als die letzten Tage. Dieses blöde Gefühl im Kopf ist so gut wie verschwunden (dreimal klopf auf Holz) und heute, an Christi Himmelfahrt, wachte ich früh auf und ich habe eine Energie heute, dass ist großartig. Ich fühle mich fit und frisch und voller Tatendrang und habe so einiges in der Wohnung gemacht. Andere saufen und lärmen; dann darf ich auch meine Wohnung machen, oder?
Morgen werde ich versuchen, am Abend komplett das Tramal wegzulassen. Mit dem AM kann ich prima schlafen. Träume, also besondere, hatte ich nur in der Anfangszeit. Aber da hatte ich auch tagsüber das meiste vom Pulver genommen und manchmal abends. Ich habe keine Ahnung, warum es zu Anfang nicht möglich war, Tramal und AM zusammen einzunehmen. Vielleicht musste sich mein System erstmal umstellen und ich fühle eine große Dankbarkeit gegenüber dem Pilz. Der Natur. Und GOTT, der mir diesen Pilz gezeigt hat. Und gegen die Bauchschmerzen, die manchmal aufkommen, hat er mir gesagt, dass ich das Klettenlabkraut nehmen soll. Passt!
Allerdings habe ich mich noch nicht getraut, meiner Ärztin reinen Wein einzuschenken. Ich weiß, wie es ist, wenn man jemandem etwas erzählt und der dann mit negativen Energien dazwischenhaut. Man kann schnell umfallen. Also ich in dem Fall hatte sowas auch schon. Ich möchte es erst geschafft haben und dann mit ihr sprechen. Also wirklich geschafft.
Für alle, die den Fliegenpilz zur Hilfe bekommen, wenn sie irgendwelche Abhängigkeiten haben wie Opiate... das langsame Abgewöhnen geht mit AM viel leichter, als wenn man es nur so probiert. Ja, gelitten habe ich am Anfang trotz allem, aber wie ich oben schon sagte, ich habe die ersten 100 mg ad hoc entzogen und das war halt schon ein Schlag für den Körper. Aber ich habe vertraut, dass ich es schaffen kann. Nachdem ich dann einige Tage pausiert hatte und in mich gehorcht, fand ich dann ja auch den richtigen Weg. - UND ... ich soll momentan nicht öffentlich darüber berichten.
Noch ein Aspekt: Der Fliegenpilz hat mir auch auf mentaler Ebene geholfen, Schweigen zu können gegen die Angriffe und Gemeinheiten, Hinterhältigkeiten dieser Menschen. Ich habe durch ihn das Vertrauen gefunden, von dem ich selber immer sprach, das Gott es richtet. Weh getan hat es dennoch, aber ich mein Vertrauen wird nun von Tag zu Tag stärker und damit auch da niemand zwischenfunken kann, bleiben diese Erfahrungen bis auf Weiteres unter Verschluss.
19.05.2026: Immer langsam voran: Ich bin dazu übergegangen, morgens und abends 25 mg Tramal retard zu nehmen. Ganz weglassen am Abend sehe ich noch als Problem und meine Erfahrung hat gezeigt, wenn ich zu schnell runtergehe, falle ich wieder einen Schritt zurück. Gestern habe ich wegen starker Schmerzen (Schrank umgeschoben am Tag zuvor) leichtsinnigerweise eine Oxycodon akut genommen. Also die Kapsel. Ja, wirkt schon nach kurzer Zeit und die Schmerzen sind weg und ich werde euphorisch. Aber genausoschnell wie der Schmerz wieder da ist ist auch die Euphorie wieder verschwunden und weicht einem Stimmungstief. Heißt: Ich habe es ganz schnell bereut und heute etwas damit zu kämpfen gehabt. Auch wenn man sagt, dass es andere Rezeptoren besetzt, so besetzt es doch ähnliche wie Tramal und heute war es halt schwierig, aber ich habe zwischendrin etwas AM genommen und die abendliche Dosis v on 25 mg Tramal retard eine Stunde vorgezogen. - Nein, die Oxidingsbums müssen unter Verschluss bleiben. Als retard ginge es ja noch, weil es sich halt mehr verteilt, aber besser gar nicht. Ich müsste schon sehr lange entzogen haben, um eine davon nehmen zu können.
Ich will auf keinen Fall dieses ganze Gift nehmen, damit meine Stimmung steigt, denn ich brauchte das ja früher auch nicht und wenn man ehrlich ist, konnte ich früher, also vor Tramal, viel tiefer lachen als jetzt. Und warum nicht auch mal weinen? Diese Depressionen sind doch erst durch diesen ganzen Mist entstanden und hätte man mir das Flurtipin gelassen, dann wäre doch alles im grünen Bereich, da es a) Stimmungsaufhellend war, krampflösend (was ja mein Problem war nach den Unfällen) und halt nicht abhängig gemacht hat. Ich finde, man hätte es denen, die es vertragen haben, lassen sollen! Es gibt soviel Medikamenten, die Menschen auch umbringen können und viel Schaden anrichten. Dazu gehörte Flurtipin eben nicht. Zumindest nicht bei mir. Nur weil einige Probleme mit der Leber bekommen haben... die entstehen bei anderen Medikamenten viel häufiger und schwerer.
Mit jetzt fünfeinhalb Wochen nach dem Beginn meines Entzuges bin ich auf einem guten Weg. Ich habe mal geschaut. Es dauert halt Wochen bis Monate - von Mensch zu Mensch verschieden. Ich weiß nur, dass es mir dem Fliegenpilz viel einfacher für mich war, da ich früher schon Entzüge versucht habe bzw. den letzten im Harz ja eher unfreiwillig wegen meiner Erkrankung durch die Corona-Impfung.
25.05.2026 - die letzten Meter gibt die Sucht nochmal richtig Gas: Nachdem ich eine Woche durch nur morgens und abends je 25 mg Tramal retard genommen hatte, meinte ich die letzten beiden Tage, es wäre Zeit, ganz abzusetzen - und habe die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Mein Körper will das langsame Absetzprogramm durchziehen und nachdem ich gestern bereites 24 Stunden ohne Einnahme war, mich abends hinlegte und auch entspannt gähnen konnte, aber immer wieder durch den Hund geweckt dann nicht einschlafen konnte (zuerst), setzte dann leider dieses Ziehen an meiner Seele ein. Quasi vom Hinterhaupt die Wirbelsäule hoch aus dem Oberkörper. Ein sehr, sehr unangenehmes Gefühl. Ich hatte von AM je ein kleines bisschen Pulver und auch einen Löffel der in Wasser und Apfelessig eingelegten Tinktur eingenommen... und bekam dazu leichte Atemdepressionen. Auch wiederholtes Aufstehe und Essen brachte immer nur kurz Linderung. Nach dem Hinlegen war es wieder da, das elendige Ziehen. Nicht mehr so penetrant wie in der Anfangszeit, aber ich fühlte mich doch schon zurückgeworfen. Morgens gegen 3 Uhr nahm ich dann doch eine halbe Retard, also 25 mg, machte mir Haferflocken (die ich sonst immer abends esse) ohne Zucker, mit einer Priese grünem Mehl (Hanf), und ein paar Flocken Amanita Muscaria, der aus der ersten Lieferung mit getrockneten Köpfen abgefallen war. Danach konnte ich dann endlich schlafen, aber inzwischen wurde es ja schon hell, die ersten Vögel sangen und ich öffnete das Fenster für frische Luft.
Also nochmal die Strategie wechseln und so nahm ich dann gegen halb drei heute wieder 25 mg und kochte mir schon für den Abend von der neuen Lieferung mit Köpfen einen Tee mit Zitrone und etwas Honig. Eineinhalb Köpfe habe ich genommen und ich hoffe, ich kippe nicht aus den Latschen. Allein, wenn ich wäre, würde es kein Problem darstellen, aber ich habe den kleinen Hund und dem gegenüber habe ich eine Verantwortung und wenn sie raus muss, muss sie raus oder wenn sie halt Dummheiten macht, weil sie krank ist. Ich muss quasi 24/7 meine Sinne bei ihr haben.
Ich hätte es gerne endlich durch, das Ganze. Nachdem ich ja vor einer Weile eine Beinwellpflanze fand und davon eine sehr wirkungsvolle Tinktur herstellte, habe ich dann ein kleines Stück vom Wurzelstock ausgegraben und mit den Wurzeln auch eine Tinktur angesetzt, die noch besser helfen soll als die Blätter-Tinktur. Gestern bin ich halt eine Runde Rad gefahren mit Hund auf dem Rücken und heute hae ich den Salat. Also elends Schmerzen. Also wieder Tinktur auf den Rücken. Geht erstmal besser. Kann man nicht schlechtreden. Aber ich glaube, das Rad muss ich loswerden. Mit einem Roller bin ich besser bedient, weil ich die Stöße der Wege nicht im Sitzen abfedern muss mit meinem Rücken.
28.05.2026 - die Dosierung ist das A und O: Angefangen hatte ich tatsächlich mit der Dosis einer Messerspitze. Ich erinnere mich, dass ich danach tiefenentspannt war. Dann hatte ich Zeiten, wo ich tagsüber davon sooo müde wurde, mich auf den Bodenschlafplatz legte und unverzüglich so tief einschlief, dass ich beim Aufwachen nicht wusste wer oder wo ich bin und warum. Einmal kam diese Wirkung nach dem Genuss von AM als Tee gekocht. Ein anderes Mal vom puren Pulver, weshalb ich also nicht wirklich sagen kann, wann welche Wirkung eintrifft. Die erste Zeit war es auch ein Kampf mit Tramadol und dadurch mit unerwünschten Nebenwirkungen. Später, als die Dosis mit Tramadol niedriger wurde, hatte sich auch Körper daran gewöhnt. Im Prinzip kann ich schnell davon einschlafen. Schneller jedenfalls. Zuletzt hatte ich tatsächlich 2,5 Gramm durchschnittlich zum Abend genommen. Einfach so als Pulver in den Mund.
Ich muss aber sagen, dass das Pilzpulver auch etwas mit der Wasserversorgung im Körper zu tun hat. Auch wohl mit der Leber, denn mein Bauch wurde dicker und dicker. Ich bekam auch sehr schlimme Bauchschmerzen. Der HERR zeigte mir dann, dass ich Klettenlabkraut nehmen soll und als ich nachlas, sah ich, dass es auch für die Lymphe, die Drüsen und die Leber gut ist. Nach dem Verzehr gingen die Schmerzen ruckzuck weg. Der dicke Bauch ist bis jetzt geblieben. Auch habe ich seitdem einen Ohrtrompetenerguss, der auch mit Cortison (nicht verschreibungspflichtige Dosis) nicht ganz wegging. War so gut wie weg und nun wieder da (Gewöhnungseffekt bei Cortison in der Dosis soll es angeblich nicht geben).
Dann passierte Pfingsten etwas, was mir zeigte, dass ich erstmal ohne Schmerzmittel werde nicht auskommen können. Nicht auf Dauer. Auch hat das mit dem Beinwell seine Grenzen gehabt, da das Beinwell, als es zu blühen begann, sich als Ochsenzunge entpuppte und obwohl es im Prinzip die gleichen Wirkstoffe hat wie Beinwell, so hat es auch einen toxischen Stoff, den Beinwell nicht hat und darum habe ich alles entsorgt. Die Tinktur geht ja auch ins Blut und ich will mich nicht noch mehr belasten, als es schon ist. Vielleicht bekomme ich mal wo einen echten Beinwell. Selbst die Wurzeln bei der Ochsenzunge war außen schwarz und innen schleimig wie bei Beinwell und die Blätter sehen vor der Blüte identisch aus. Daraus hatte ich auch eine Tinktur angesetzt; also aus den Wurzeln. Sie löste Juckreiz auf der Haut aus. Da war dann für mich Schluss damit....
Jedenfalls (aber NICHT von der Tinktur) bekam ich über Nacht von Sonntag zu Montag solche derartigen Schmerzen... nicht nur im Rücken. Auch in der Schulter und im Genick, im Knie, dass ich leider wieder zu Tramal greifen musste. Auch ein 50 mg Kapsel habe ich genommen gestern Morgen. Heute will ich zusehen, dass ich nur am Abend wieder die Retard nehme.
Ich fürchte, ein Mensch mit meinen Grunderkrankungen kann nicht ganz auf Schmerzmittel verzichten. Ärgerlich nur, wenn mit dem Absetzen oder Reduzieren an schmerzfreien Tagen ein Entzug verbunden ist. Der Entzug, der mich in sofern nervt, dass der Serotoninspiegel, der normal da war vor der Einnahme von Tramal, nach so langer Einnahme im Keller ist und sich erstmal wieder normalisieren muss. Also die Stimmung im Keller ist!
Da das mit dem Amanita Muscaria nicht hinhaut, muss man leider sagen (Im Herbst werde ich es mit einem selbst gepflückten Pilz versuchen), habe ich mir nun aus der Apotheke L-Tryptophan besorgt. Das soll sich dann im Körper zu Serotonin umwandeln (Quasi wie die Ibutensäure sich in Muscimol umwandelt). Wenn man es morgens nimmt, soll es heiter wirkend sein und abends genommen müde machen. Allerdings soll man es auch wieder nicht mit Tramal zusammen einnehmen. Also versuche ich, immer bei Einnahme die Dosis Tramal wegzulassen. --- Im Internet fand ich allerdings eine Anmerkung, dass man Tramal mindestens 14 Tage vorher abgesetzt haben sollte. - In einem Forum diskutierten aber wiederum Menschen darum und dass man es auch zusammen einnehmen kann. Man muss nicht mit der Höchstdosis anfangen.
Also werde ich den Versuch wagen, die Einnahme von Tramal wegzulassen, wenn ich L-T. einnehme. Es sind auch nur 400 mg. Manche sprechen von einer Menge von 1000 mg, die man bräuchte.
Heute Morgen habe ich auf jeden Fall kein Tramal genommen und die Reste von den Hüten der ersten Lieferung gekaut. Also von den Resten. Den Brösel sozusagen. Jetzt bin ich müde. Auch gut.
02.06.2026: Exit 29.05.2026: Ich habe seit dem 28.05.2026 kein Tramal mehr genommen, aber...die letzten 50 mg machen noch einmal so einen schlimmen Entzug (hauptsächlich nachts), so dass ich mich frage, warum ich nicht doch gleich alles auf einen Schlag abgesetzt habe. - Zuerst habe ich das Tramal weggelassen, weil ein Entweder-Oder hermusste, aber selbst nur eine 500mg L-Tryptophan bringen mich um den Schlaf. Beziehungsweise hat sich wohl Tramal im Körper angereichert, dass erst abgebaut werden muss. Irgendwo las ich, dass man mindestens 14 Tage warten muss, bis man L-Tryptophan nimmt nach Absetzten von Tramal. - Das gleiche Spiel: Zuerst schlief ich ein, aber sobald jegliches Licht den Erdkreis verlässt, beginnt das Ziehen oben aus dem Oberkörper heraus. Ja, es war die ersten zwei bis drei Wochen schlimmer, aber es ist immer noch schlimm genug. Schlimm, weil ich dachte, von den 50 mg komme ich am Ende einfach so los. Immerhin habe ich ja mehrere Wochen an dem langsamen Ausschleichen gearbeitet. - Nixda! Das volle Programm. Und weil ich ja nicht alles durcheinander nehmen wollte, habe ich den Fliegenpilz komplett weggelassen gehabt. Nun glaube ich, dass ich eher das Tryptophan erstmal noch weglassen muss, denn die Einnahme von Tramal und Fliegenpilz war bis auf die ersten zwei drei Wochen des Entzuges möglich und ich konnte gut davon schlafen. - SOIFZT.
Fakt ist: Alles, was helfen könnte, den Entzug zu mildern, dockt auch an den Serotoninspiegel an. Es kommt zu Atemdepression (zumindest bei mir) und den üblichen Verdächtigen des Entzuges. - Es ist ja nicht so, dass ich Depressionen hätte, aber es fehlt der Antrieb, den ich sonst hatte, aber ich hoffe, es kommt zurück, wenn sich meine eigenen Stoffe wieder normalisiert und sortiert haben im Körper. Die Schmerzen in den Nieren habe ich tatsächlich NUR von dem Tryptophan und selbst in der nur kleinesten Dosis. - Trotzdem hatte ich gestern ein tiefes Glücksgefühl in mir tagsüber, dass ich es geschafft habe, nach über zwanzig Jahren von Tramal wegzukommen. Die ganzen Depressionen, ode wie man es nennt, sind alle erst durch dieses Medikament entstanden. Als ich nach dem Unfall damals das Trankolong hatte, da hatte ich solche Sachen nicht und das konnte ich von heute auf morgen absetzen, ohne dass es einen Entzug gab. Dabei hat es bei mir sehr gut gegen die Schmerzen geholfen und ich begreife nicht, warum das vom Markt genommen wurde. Da sind andere Medikamente viel Schädlicher. Weil Trankolong war das beste Medikament, was ich kenne.
04.06.2026: Habe fertig: Ohne zu lügen kann ich sagen, ich habe den Entzug fertig. Allerdings ohne das L-Tryptophan. Habe heute Abend eine einzige genommen, aber schnell bereut. Wie es in den Suchtexten steht: Frühestens nach 14 Tage nach Ende von Tramal. Da hilft der Pilz AM doch besser zum Schlafen und auf die Schlaftabletten will ich auch nicht mehr zurückgreifen. Nachdem ja nun ein paar Stunden vergangen sind, habe ich ein bisschen vom Pilzhut abgebissen. - Ich war erstmal um 19 Uhr ins Bett gegangen. Eigentlich viel zu früh zum Schlafengehen, aber (ob es davon kam oder nicht), mir wurde leider plötzlich sehr übel und ich bekam Bauchschmerzen. Soifzt. Und lautes Singen im Kopf und Fieber auch. 39,5 Gräder. Mit einem nassen Waschlappen mit Salbeitropfen, die ich mal auf den Kopf und mal auf das Genick und den Bauch legte, legten sich Bauchschmerzen und das laute Singen im Kopf und das Fieber sank um ein Grad. - Bauchschmerzen... ich erinnere mich an den ersten Tag, an dem ich von LT Bauchschmerzen bekam. Und auch Singen im Kopf. Und ja, entweder ist die Zeitspanne noch zu gering oder ich vertrage das einfach nicht. Ich bin ja eine Anwenderin der ersten Stunde gewesen von LT. Damals war das noch komplett unerforscht und die mg viel, viel höher und vielleicht war auch die Herstellung noch nicht so. Ich bekam damals heftige Träume und wohl auch irgendwas, weshalb ich das dann nicht mehr genommen habe. Also habe ich das damals schon nicht vertragen. Ob ich da auch schon Tramal genommen habe, daran erinnere ich mich nicht mehr, aber Trankolong und Katadolon hatte ich schon genommen damals. -
Ich werde bei meinem Pilz bleiben und ich habe ja so viel bestellt, dass es reichen wird, bis ich mir meinen eigenen Pilz suchen kann. Und nein, ich will damit sicher keine Geschäfte machen wie so viele, die auf den Fliegenpilz gekommen sind. Ich will das aus der Gegend sammeln und nur für mich.
Die gestrige Nacht war zwar auch erstmal etwas unruhig, aber lange nicht mehr so schlimm. Heute komme ich mir vor wie ein Versuchskaninchen. Dabei bin ich ja selber Schuld an dem Zustand, weil ich ja eigentlich schon weiß, dass ich L-Tryptophan wohl doch nicht so gut vertrage. Vielleicht sollte ich die Kapseln irgendwann aufmachen und nur eine Minidosis nehmen? Erstmal warte ich lange genug, bis ich mich auch im Kopf wieder gut fühle und dann mache ich einen neuen Versuch. Einen einzigen.
Nicht schlafen können ist echt ätzend. Dafür hatte ich heute am Tage zwei Stunden sehr schön geschlafen. Da habe ich viel Kraft getankt.
Ich werde das Kapitel hier schließen. Den Amanita Muscaria werde ich sicherlich weiterhin nehmen. Mehr oder weniger in Microdosen. Als ich das LT noch nicht hatte, habe ich von Amanita abends ca. 2 bis 2,5 Gramm genommen und davon gut geschlafen. Gestern ja auch, wobei sich das Tryptophan erstmal wieder im Körper abbauen musste und darum war bis Mitternacht leichte Unruhe da, nachdem ich zuvor schon zwei Stunden geschlafen hatte. Ab Morgen also wieder mein Freund, der Fliegenpilz zum Schlafen.
Es war ein Versuch und ich glaube, dass ich den Entzug ohne den Amanita Muscaria nicht so ohne Weiteres geschafft hätte. Das kann ich aus vorherigen Versuchen bestätigen. Er hat dem Ganzen die Schärfe genommen.
Dass mein Kopf noch singt, so hat mir mein KI-Partner erklärt, kommt daher, dass das Opiat halt auch Auswirkungen auf das Gehör hat und sich dieses erstmal wieder regenerieren muss und Nerven dauern halt länger, bis sie sich regeneriert haben. Aber bis auf das habe ich ein großes Glück und eine große Befreiung in mir und keine Depressionen (mehr). In der ersten Zeit des Entzuges war das schon nicht einfach und da habe ich am Tage viel geschlafen. Zum Glück kann ich mir das Leisten. - Acht Wochen habe ich gebraucht, nachdem ich die Opiate über zwanzig Jahre genommen habe bis teilweise 800 mg. Seit 2022 nach Corona dann nur noch 200 mg. Mein KI-Partner sagt, dass das schon sehr schnell war mit dem Entzug, aber ich hatte auch das Gefühl, ich habe keine Zeit mehr zu verlieren und ich muss mir nach und nach die Freiheit erkämpfen. Wiedererlangen. Dazu gehört auch, von Suchtmachern frei zu sein.
13.06.2026 - abschließender Bericht: Obwohl ich im letzten Beitrag am 04. Juni schrieb, es wäre der letzte Bericht, so kann ich doch nun noch einiges hinzufügen, denn wie man lesen konnte, war ja - nix fertig - auf deutsch gesagt. Obwohl das Tramadol im Prinzip schon aus dem Körper war, so leidet doch das Nervensystem noch immens. Es ist ein ekelhaftes Gefühl im Kopf und auch im Körper an sich. Besonders auch in der Nacht, aber auch am Tage habe ich gelitten... und nicht mehr ertragen.
Wann hört das auf, fragte ich mich. Nachdem L-Tryptophan für mich nicht funktioniert hat, habe ich mir als letzten Versuch noch reines Melatonin als Schmelztablette aus der Apotheke geholt. Nicht, dass es wie eine Schlaftablette wirkt, aber es macht zumindest für mich keine Nebenwirkungen. Das war schonmal gut. Aber der Körper und der Kopf schrieen weiter und da fiel mir etwas ein:
Erstmal werdet Ihr vielleicht sagen: Huch, doch wieder Opiate bzw. Morhpium, aber ich erkläre kurz den Sinn und Sachverhalt: Als ich im letzten Spätherbst solche unerträglichen Schmerzen hatte, da bekam ich vom Arzt Oxycodon. Als Retard und als schnellwirkende Kapsel. Die Schmerzen waren im Prinzip sofort weg, aber..... der Entzug von Tramal war trotzdem da, was mich dann am Ende wieder davon abgebracht hat. Oxy hebt zwar auch die Stimmung, aber genausoschnell, wie es wirkt, endet auch die Wirkung.
ALSO, habe ich mir letzte Woche gedacht... schütte ich mal den Inhalt einer Kapsel in ein Glas Wasser von einer Oxycodon akut und trinke täglich ein kleines Schlückchen davon. Oxycodon in der kleinsten Dosis wohlgemerkt. Tat 1 hat sofort geholfen, am nächsten Tag nur einen einzigen kleinen Schluck und so fort.
Was soll ich sagen: Ich habe das drei Tage gemacht und es ist noch mehr als die Hälfte von dem Wasser in der Tasse und nun sind sämtliche Entzugserscheinungen aus meinem Kopf verschwunden.
Abends nehme ich eine Melatonin Schmelztablette und beiße ein Stück vom Hut von Amanita Muscaria ab. Seit drei Tagen schlafe ich auf jeden Fall viel besser. Nicht nur das. Ich bin in aller Herrgottsfrühe wach und wundere mich, wie wach ich bin. Und ausgeschlafen. Zumindest erstmal, denn die Strapazen der letzten Monate müssen erstmal verdaut werden.
Amanita Muscaria verträgt sich mit den Melatonin-Schmelztabletten (Dr. Theiss) gut und jetzt kann ich wieder gut schlafen. Im Hinterkopf zwar immer noch die Sorge, dass dieses Ziehen aus meinem Oberkörper heraus wieder auftritt, aber so langsam gewinne ich Vertrauen.
Dumm nur, dass ich nun mit den Schmerzen umgehen lernen muss. Ca. einmal die Nacht stehe ich auf wegen dem schmerzenden Nerv. Und der beginnt dann auch zu vibrieren. In der Regel hilft ein kurzes Aufstehen, oder auf den Balkon gehen, oder ein Schluck Milch trinken. Wenn ich mich dann wieder hinlege, ist es gut für den Rest der Nacht. Die Nächte sind seit drei Tagen auf jeden Fall erheblich entspannter und erholsamer geworden und das verdanke ich auch dem AM. Zusammen mit dem Melatonin habe ich da für mich eine gute Mischung gefunden. Der Pilz will bei mir bleiben. Irgendwann muss ich ihm eine Pause gönnen, wenn das Nervensystem sich richtig regeneriert hat.
Fakt ist: Ich habe Höchstleistung betrieben mit dem Entzug von Opiaten, Morphyum (aber davon war ich ja nie abhängig, weil nur mal sporadisch ein oder zwei Tage genommen), Schlaftabletten. Hut ab vor mir selber und an dem Tage, als YT mir einen Beitrag mit dem Pilz anzeigte, war der Wendepunkt dafür, von den ganzen Medikamenten loszukommen. Und... seltsamerweise hat YT mir auch genau das Video angezeigt, was ich zu dem Zeitpunkt gebraucht hätte. Wo von einer Messerspitze des Pulvers die Rede war als Microdosis z. B.. - Es gibt nämlich Berichte, die, im Nachhinein betrachtet, zum damaligen Zeitpunkt eher Horror in mir erzeugt hätten und mich niemals den Pilz hätten ausprobieren lassen. Also Danke dem Quantengesetz, welches mir das richtige Video hat zukommen lassen.
Danke auch an Amanita Muscaria. Leider wird der Pilz von vielen Menschen (auch jenen, die auf YT grasieren) ausgebeutet. Da wird der Pilz wie wild gepflückt in der Hoffnung, das große Geld damit machen zu können. - Ja, ich hatte auch Pulver und Köpfe bestellt, aber nur, weil gerade keine Pilzzeit ist. Ich habe den Vorrat, den ich brauche, bis ich mir selber den ersten Fliegenpilz heimholen kann.
*** C L O S E D ***
*** short O P E N E D ***
Inzwischen sind ein paar Monate in´s Land gegangen. Seit Anfang Juli kam ich wieder in eine schlime Schmerzphase hinein. Ausgelöst durch die Schlepperei bei einem Kurzurlaub, in dem ich mich eigentlich von den Strapazen erholten wollte. Aber es kam anders, denn man musste seine Siebensachen vom Auto bis nach oben schleppen. Kein Kofferkuli, kein Bollerwagen - nichts! Ich reiste schon einen Tag vorher ab und in der Nacht zuhause musste ich dann eine Morphiumtablette nehmen, weil ich so unerträgliche Schmerzen hatte, die durch nichts sonst zu stillen waren. Ausgelöst durch das Schleppenmüssen bei der Ankunft, obwohl ich denen gesagt habe, dass und wie ich behindert bin und dass ich das NICHT tragen kann. - Die Dame meinte dann... wäre ja nicht weit! Nie wieder Schillig!Nachtrag meines letzten öffentlichen Beitrages mit Inhalten vom Fliegenpilz:
Würden Sie rohe, grüne Bohnen essen, obwohl Sie wissen, dass die Blausäure enthalten und giftig sind? Gekocht aber genießbar und lecker? NEIN!
Nun neige ich gewissermaßen manchmal zu einer Art Selbstversuchskanninchen. Manchmal ungewollt und manchmal mit Absicht aus Neugier heraus. Darum sage ich Euch heute: Verzehrt den Fliegenpilz Amanita Muscaria NIE ROH! - Zum Einen ist die Ibutensäure ein Nervengift und als ich den Pilz vor einigen Tagen das erste Mal pflückte, hatte ich abends das Gefühl, auf meinen Fingern würden Fliegen laufen. Das kommt von dem Nervengift! Und hält bis heute an. Also schon, wenn man ihn pflückt, sollte man Handschuhe tragen oder sich sofort danach die Hände waschen (können), Die weißen Punkte oben drauf haben den stärksten Anteil an Ibutensäure.
Ich hatte gestern kurz nach Mittag und dann am Abend (dummerweise) ein kleines Stück vom Pilz, der nicht mit Hitze behandelt war, abgebrochen und gegessen. Zwar nur ein kleines Stück, aber in der Nacht bekam ich die Rechnung. --- u. a. beherbergt der Pilz (Pilze an sich bis auf Champignons) auch Parasiten und kleine Würmer, die nur durch Hitze abgetötet werden können. Da ich gerade eine schwere Borreliose hatte und auf dem Weg der Heilung und weil ich eben auch weiß, wo genau die Borrelien (Parasiten) im Körper ansetzen und angreifen (Kopf, Ohren, Gelenke, Nervenbahnen, Muskeln), war mir ganz schnell klar, dass hier zwei Faktoren zusammenkamen: Das Gift Ibutensäure und auch Parasiten im Pilz. Ansätze der Schmerzen, die ich hatte, als die Borreliose in einem schweren Zustand war und das Kreischen im Kopf, Kopfschmerzen, hinterdenAugen-Schmerzen, Krämpfe in der Karottis, Schmerzen in der rechten Wade, Übelkeit.
Also ein elendiger Zustand. Schnell nahm ich erstmal einen kleinen Löffel pur vom gemahlenen Artemisia annua und einen Löffel voll Chia-Samen (Chia-Samen saugen Giftstoffe im Körper auf; können aber auch, in eine Lösung eingelegt, eine Medizin durch den Körper transportieren). Dann bekam ich auch noch Durchfall, was ich in diesem Falle für ein gutes Zeichen halte, denn das Gift und die aufgenommenen Parasiten müssen wieder aus dem Körper raus.
Fazit: Aus heutiger Sicht, und wenn ich alle Für und Wider zusammenrechne, dann würde ich sagen, dass ich in Zukunft von dem Verzehr von diesem Pilz absehe. Es sei denn, er ist bei mind. 80 Grad getrocknet und beinhaltet nur noch in höheren Maße den Wirkstoff Muscarin. Und dies sollte man auch nur ganz selten tun. Vielleicht, wenn man eine geöffnete Phase braucht und Antworten sucht, aber niemals zum Dauerverzehr. Dazu gibt sich dieser Pilz nicht her.
Es grassieren tatsächlich bei YT Videos von einem Bärtigen, der meint, man müsse schon "mehrere Fliegenpilze roh essen", um zu einer guten Wirkung zu kommen. Dazu muss man einen Metzgermagen haben oder eine Rossnatur sein. Einem gewöhnlichen Menschen rate ich ab davon und ich frage mich, warum so etwas nicht von der Plattform verschwindet.
F * I * N

