Doch länger als in Erinnerung - der Weg. Losgegangen bei Sonne. Dann kam Wind auf und kurz vor dem starken Regenguss waren wir wieder am Auto.
Montag, 9. Juni 2025
alte und neue Wege
Donnerstag, 23. Januar 2025
Einzuch und danach
Die neue Küche ist drin und heute kommt noch mein Kochfeld. Als Backofen habe ich mich für einen Rommelsbacher entschieden. Der ist sehr gut, kommt ohne Starkstrom aus, backt aber genausogut wie ein richtiger Ofen.
Die letzten vier Wochen habe ich mit einem Campinggaskocher zugebracht. Geht auch. Und drei Wochen das Wasser aus dem Bad geholt, bis dann die Spüle endlich angeschlossen wurde. Meine Freunde können halt auch nur sporadisch und auch, wenn man dafür bezahlt, sind Arbeitskräfte rar, die wirklich etwas können. ... so wie die beiden Männer, die mir die Küchenschränke aufgehängt haben. War ein lustiger Abend, weil es in der Wand immer piep gemacht hat. Den... Gesichtsausdruck von dem Mann ... unbezahlbar. Es war eher nicht wirklich lustig, aber gelacht haben wir doch. Ein Russisch-Roulette sozusagen.
Als die Küche sich dann von Kartons und Notbehelf leerte, sah ich erst, wie groß sie wirklich ist. Nun steht auch der Esstisch dort und mein Balkontisch erstmal in der Stube. Für die Stube brauche ich einen etwas kleineren Tisch. So wie den braunen aus Nussbaum, den ich mal selbst gebaut und leider zurückgelassen habe (warum eigentlich?).
Jetzt ist in der Stube mehr Platz zum Spielen für Fiffi und mich, weil, ich muss ja auch zu Boden gehen, sonst macht es ihr keinen Spaß und mir auch nicht.
Für mein Bett habe ich endlich auch eine richtig gute Matratze gefunden. Nicht so ein Wellenlager. Wollen die sparen, die Hersteller? Selbst wenn die noch so teuer sind - ich kann auf diesen Wellen nicht schlafen. Die drücken mir in mein Metall, das ich im Rücken habe. Ich merke da Welle für Welle und Schraube für Schraube und Platte für Platte. - Die neue Matratze war gar nicht so teuer. Der Bezug ist eher nicht ganz hochwertig, dafür die Matratze um so besser. Lange nicht mehr sooo gut gelegen (Nachtrag nach etwas über einem Jahr... die sooo gute Matratze ist in der Mitte auf kompletter Länge gebrochen).
Um das Bett herum werde ich eine Art Korktapete basteln, denn irgendwie ist diese Ecke einfach kalt und Kork strahlt - warum auch immer - Wärme aus und zurück (Nachtrag: Kork ist nicht gleich Kork. Diese Korkplatten hatten ein Gift in sich, der es unmöglich machte, dort zu schlafen und so riss ich das Ganze wieder raus).
Und mein großer Keller ist auch eine Wucht. Nachdem der Sperrmüll der Vormieterin entdlich weg ist, meine Sachen sortiert... da tun sich großartige Möglichkeiten auf. Endlich ein Raum zum Werkeln. Ideen habe ich genug. Als erstes baue ich mir wieder einen Stiefelfreund. Das habe ich schon einmal gemacht. Das Beste gegen dreckige Hacken beim Schuhausziehen. Und die verkaufe ich dann als Einzelanfertigung (lacht).
Fernsehen: manchmal.
Wetter: eher ungemütlich
Klima in der Wohnung: anpassbar und sehr zufriedenstellend
Kochen und Ernährung: wird langsam wieder (viel Kräutertee als Ersatz für Essen)
Heute regnet und windet es. Kein Wetter zum Gschäfterl machen für den verschnupften Wauwau. Irgendwann muss es aber sein. Werde Petrus mal um eine halbe Stunde gut Wetter bitten, auch wenn er nicht für jeden die Sonne scheinen lassen kann. Ist ja nicht für mich. Nur für Fiffi.
So nach und nach kommen Erinnerungen an Wege, die wir früher gerne gegangen sind. Allerdings auch nicht unbedingt bei Schietwetter. Das obere Bild ist von dem Weg beim B-werk und unten bei dem Stadtgarten und dem Imkerhäuschen, wobei ich gerade den Namen vergessen habe. Auch in dem Waldstück dahinter kann man gut laufen.
Dienstag, 18. Juni 2024
der Weg ist schließlich das Ziel
Nachdem ich nun heute ein erfolgreiches Gespräch hatte bezüglich einer Wohnung und es leider sehr heiß ist in diesem Biwakzelt, was andernorts als Glamping angeboten wird... und meine kleine herzkranke Begleiterin leider sehr leidet, denke ich nun darüber nach, morgen Vormittag meine Zelte hier abzubrechen und weiter zu ziehen. Alles weitere, im Falle, ich lasse mich hier nieder... sagt der Mann, können wir online erledigen.
Zwar wollte ich mir noch ein kleines Häuschen anschauen, aber hinzu kommt erschwerend, dass ab übermorgen hier die komplette Bundesstraße 4 an zwei oder drei Stellen gesperrt wird. Anders ausgedrückt: An einigen Strellen wird sie komplett gesperrt, so dass man nur über Umwege ans Ziel kommt und dort, wo ich Donnerstag hinwollte... könnte schwierig werden. Dann liebe abreisen und in eine Pension für zwei Nächte.
Morgen früh frage ich den netten Betreiber hier, ob das für ihn ein Problem darstellen würde. Und wenn es ein Problem darstellen würde, dann zahle ich ihm die gebuchten Tage. Hierbleiben ist wegen Hundi keine Alternative. Es sei denn... die Prognose stimmt und morgen werden es nur 18 Gräder.
So wie auch gestern Nachmittag schon hatten wir ein herrliches Gewitter. Mit Regen. Gestern war der Regen heftiger. Gegen Abend. In der Nacht zum Teil. Heute hatte ich eher vor dem Gewitter Angst, aber Hundi hat mich mit ihrem Ritual, dem Spielen nach dem Futtern abgelenkt und so war das Gewitter vorbei, bevor wir noch mehr Angst hätten haben können.
Es ist ja irgendwie sehr schön, dass man auf solchen Plätzen so nette Kontakte mit seinen Mitmenschen bekommt. Was ich hier am meisten liebe: Ich muss NICHT Moin sagen, sondern kann mein melodisches Guten Morgen loswerden, ohne dass jemand schräg schaut. Wo ich jetzt noch wohne, da bin ich bei jedem Spaziergang am überlegen, was ich am besten antworte. Welchen Gruß und das Guten Morgen und Guten Tag bleibt mir oft im Halse stecken wegen dem Moin. Ich mag es nicht und mochte es nie.
Schaun wir mal, wie es weitergeht. Hier ein paar Impressionen vom Tag.
PS: In der Nacht soll es heftige Unwetter mit teilweise Orkan oder so eine Art Wirbelsturm geben... steht im Wetterbericht. Allerdings war vorhin ein Ehepaar hier, das 50 km entfernt wohnt und sich die Plätze angeschaut hat, wo sie am Wochenende mit ihrem Mobil stehen wollten und der Mann sagte, dass es hier oben ziemlich windgeschützt wäre und ich soll mir keine Sorgen deswegen machen.
Noch ein PS: Das YourGear in 4 x 4 Metern habe ich nach dieser Reise verkauft. Für Zurückgeben war es zu spät, aber ein Zelt, welches so schwer und dann doch zu klein ist... ist für mich halt nicht händelbar.
Montag, 17. Juni 2024
Harztor
Wir sind Sonntagmorgen gleich nach dem schmalen Frühstück aufgebrochen, die eineinhalb Stunden von Derneburg hierher hinter uns zu bringen.
Was für eine wunderschöne Fahrt. Im Prinzip so gut wie kein Auto auf der Straße. Herrliches Fahren und ohne Stress. Auch wurde ich hier sofort aufgenommen. Bzw. konnte ich sofort einchecken, denn es ist in Mode gekommen, dass man auch als Camper erst ab dem Nachmittag einbuchen kann, was übel ist, wenn man dann einen halben Tag oder mehr irgendwie herumbekommen muss und keine Kühlung für seine Sachen hat.
Das Zelt habe ich gestern zum ersten Male aufgebaut. Meine Intuition zuerst, das 5 Meter Durchmesser Zelt zu nehmen hat sich als richtig bestätigt, denn ein Rundes Zelt mit fast 4 Metern ist eben kein Zelt in 4 Mal 4 Metern und hier hätten maximal 2 Matratzen Platz. Keine Ahnung, wie die darauf kommen, dass man im Schlafzelt nebeneinander 4 Matratzen legen könnte. Völlig unmöglich. Auch hier drin kochen, was ich vorgehabt hatte, ist ja eigentlich nicht möglich, weshalb ich auch hier nur eine Scheibe Brot hatte und gestern eine Bratwurst mit Pommes bestellt habe in dem kleinen Restaurant, was zum Platz gehört.
Als sie mit der Rechnung kam und sagte: 7 Euro, da fielen mir fast die Augen aus dem Kopf, denn die Bratwurst und Pommes waren sehr gut und ich war satt und zugegeben hatte ich ein schönes Köstritzer bestellt, was ich nur im Urlaub mache. Jedenfalls gab ich ihr 10 Euro und das war es auch wert. Allein für eine 0,5 L Köstritzer Flasche bezahlt man in fast jedem Restaurant schon 3,50 Euro oder mehr und Pommes, da wo ich wohne am Stand bei Famila kosten 2,50 Euro plus was drauf und Wurst ... also alles zusammen hätte ich bei uns knapp 10 Euro bezahlt und das ist angemessen.
Das Schlafzelt hält relativ warm, wenn es geschlossen ist und wenn der Hund nicht gewesen wäre und mich gegen morgen geweckt hat, dass ich den Heizer anmachen soll (seltsamerweise verstehe ich meistens, was sie mir sagt, denn dann hat sie sofort weiter geschlafen), hätte ich es nicht gebraucht. Nach einer Stunde habe ich ihn aber ausgemacht. Er ist geräuschlos, macht aber halt etwas Licht. Auf halbe Stärke hat es gereicht.
Die Duschen hier sind prima und eine davon ist wirklich behindertengerecht. Eine Seite Dusche und anderes Ende Waschbecken mit einem Plastikhocker, den man als Duschstuhl nutzen könnte. Und schön sauber alles. Ohne extra dafür zahlen zu müssen. Wird wirklich jeden Tag gereinigt.
Viel Platz hier auf dem Platz. Einige sind abgereist am Morgen. Ich habe wegen zu hell und Sonne heute das Tarpe Shape über das YG gezogen. Fragt mich nicht, wie ich es geschafft habe. DA haben wohl Trolle auf dem Dach gehockt, die mitgezogen haben. So kommt die Sonne nicht so durch und morgens ist es etwas angenehmer.
Gestern eine Wanderung zur Burgruine Hohenstein. Heute Muskelkater auf den Oberschenkeln und ich merke, wie sehr meine Kräfte in den letzten neun Monaten abgenommen haben.
Das mit dem Zelten... war das letzte Mal in diesem Leben. Ich spüre und empfinde es schmerzlich, dass mich das überfordert.
Freitag, 17. Mai 2024
Die Zelte aufschlagen oder abbrechen
Nun habe ich mich schon oft gefragt, ob ich das wirlich noch einmal tun will. So als mittelalterliche Schachtel und wenn ich meinen Bauch frage, also alle Gedanken abstelle, dann will ich eine Reise nur mit dem Zelt.
Wie oft habe ich in Pensionen, Hotels und Ferienwohnungen gehaust. War da ein einziges Bett dabei, auf dem ich hätte schlafen können? Nein! Zu hart, zu weich, zu hoch, zu schmal... was auch immer, es hat schon allein vom Bett her nie gepasst. Anders beim Zelten, auch wenn ich bisher nie das Zelt hatte, das für mich passend gewesen wäre. Oder Wohnwagen, aber das kommt aus verschiedenen Gründen nicht (mehr) in Frage. Zumindest nicht jetzt. Da muss ich mich wohl erst hocharbeiten.
Wann immer ich mit meiner Chiwa campen war, war sie glücklich damit. So glücklich, dass sie mich, wenn wir ankamen, immer tierisch genervt hat. Erst spät habe ich begriffen, dass sie es aus Vorfreude kaum aushalten konnte und deswegen gedrängelt hat, was ja in Wirklichkeit eher unproduktiv ist, denn wenn ein Mensch durch die Nörgelei nervös wird, dauert es in der Regel länger.
Ich hatte Zelte zum Aufblasen (kaputt), eines, welches keinen eingenähten Boden hatte und wo wir morgens, von tausenden Brumsten angegangen, zerstochen und gelöchert waren und wo ein alleiniger Aufbau für eine Person eigentlich nicht möglich war. Wo da an Zeltstoff gespart wurde.
Das gleiche mit dem eigentlich schönen Dunkelzelt in kleinerer Ausführung, mit dem ich bei Clausthal Zellerfeld campen war. Auch da wurde an Stoff gespart, so dass der Außenstoff nicht bis zum Boden ging und die Wände von innen leider nur aus Mash bestanden, so dass es ein paar zugige Tage (Nächte) wurden. Auch dieses Zelt konnte ich zum Glück zurückgeben.













