Sonntag, 1. November 2026

Achter Tag und was man so braucht für einen Hänfling - noch ein Wort zu #CannGo

 Anmerkung: Die unterstrichenen Wörter sind KEINE LINKS


Der obere Hänfling ist heute vor 8 Tagen ausgetrieben (24.10.2026). Da ich nicht sicher war, ob er es schafft, hatte ich ...

...einen weiteren Samen, vorher einen Tag eingeweicht, mit in den Topf gesetzt (Bild unten). Er ist quasi in der Erde gekeimt und dann gestern ausgetrieben. Also am 31.10.2026. Und da ich heute ein Video von PottPlanter gesehen habe, wo die auch in einem 60 x 60 cm Zelt ich weiß nicht wie viele Pflanzen hatten, denke ich, dass ich mit zwei Pflanzen gut beraten bin.


Ich hatte quasi mit einer Lampe und einem leeren Zelt angefangen. Im Übrigen kann man das gleiche Zelt woanders um einiges teurer kaufen. Eine gute Lampe, wenn auch eine einfache Version, hatte ich als erstes nach dem wenigLicht-Debakel im Sommer. Was man unbedingt braucht, das ist mir klar geworden, ist ein Lüfter/Ventilator. Die Luft sollte aber nicht direkt auf die Pflanze treffen, sondern im PingPong-Abprallprinzip von der Zeltwand. Zuminest, wenn es ein stärkerer Lüfter ist.

Ich bin auch jemand, der schnell mal zu viel gießt und muss mich zusammenreißen. Die beste Methode ist: Finger in die Erde stecken. Und die Pflanze nie ganz dicht gießen, sondern immer mit Abstand, damit sie den Drang hat, Wurzeln zu bilden, um zum Wasser zu kommen. Natürlich darf die Erde nicht austrocknen.

Fazit für heute: Für eine 8 Tage (und zwei Tage) alte Pflanze bin ich recht zufrieden. Vor allem, weil ich mich ohne Weiteres nicht auskenne und mir alles zusammensuchen muss. Also alle Erkenntnisse und Erfahrungen von anderen. Ebenso meine eigenen Erfahrungen. Und danach wird dann weitergehandelt.

Ich schwenke jetzt mal meinen Zauberstab und sage: Simsalabim und die Blüten sind reif, denn das mit dem "Kram" von CannGo war wohl nichts. NIE wieder - und leider habe ich nach drei schweren Stürzen aus der Dusche und dann im Bad und im Flur leider noch mehr Schmerzen als eh schon. 

Fadig is der Lack - so sagt man, oder?

Donnerstag, 29. Oktober 2026

abgespeckt

Da meine Stube nicht die Größte ist, haben wir gestern meine Art Liegedivan abgebaut und in den Keller gebracht. Eine zwei Meter lange Liegegelegenheit in diesem Raum, dazu noch die Rampe für den Hund davor, das ist zu eng und für mich auch eine Stolperfalle. Also das mit der Hunderampe.



Letztes Weihnachten hatte ich das erste Mal seit ichweißnichtwievielen Jahren einen winzigen Weihnachtsbaum. Ich war mal wo unterwegs und da war ein kleiner mit Engelsflügeln, wo Menschen schon Äste abgebrochen hatten. Der flehte mich direkt an: Bitte nehme mich mit. Also gegen Abend mit kleiner Schere bewaffnet ließ er sich wie Butter abschneiden. Ich hatte weder einen Christbaumständer noch Kugeln oder Lichterketten und besorgte eine ganz kleine Grundausstattung. 

Was ich sagen will: Egal, wie groß ein Bäumchen ist; es braucht Platz dafür! Und den habe ich jetzt geschaffen. 

Da das hier ein Altbau ist und der Boden nicht ganz eben, kann ich ein Regal, was ich neben der Tür haben wollte... also, da kann nichts stehen auf gut deutsch und so habe ich da jetzt den Wohnzimmertisch mit Stühlen hingestellt und in Richtung Fenster ist nun auch genügend Platz für ein Bäumchen. 

Entweder werde ich wieder einen finden, der eh untergehen würde ob der Dichtheit, oder aber ich kaufe einen Gummibaum und noch vielleichter werde ich eine Art Baum selber bauen aus ein paar Hölzern.

Dienstag, 27. Oktober 2026

Die neuen Hänflinge

 




Von dem Häutchen musste ich den Trieb erstmal befreien


Da das Growzelt noch nicht hier war, habe ich zuerst selber ein Zelt gebaut aus Karton und Autoscheibenabdeckungen. Für kleinere Pflanzen auch später noch verwendbar.


Da es mühsam ist, jedes Foto hier einzeln hochzuladen, da immer das zuletzt gemachte oben steht, hier also die verkehrte Reihenfolge, von mir dann dokumentiert.



Mit der Lampenaufhängung musste ich tüfteln





Das Zelt ist von MELKO und das habe ich über Otto Versand bestellt. Dabei ist ein Feuchtigkeits- und Lichtmessgerät. Wenn es zu ist, scheint im Prinzip kein Licht durch. Maße 60 x 60 x 120 ohne alles. Was ich benötige, das sehe ich nach und nach. Noch kaufen werde ich einen Ventilator.




Bild oben ist meine Karton-Grow-Variante mit Lüfter auf Interwall


Wirklich einfacher Aufbau. Habe ich sogar mit meinen Einschränkungen geschafft


Bild oben: So sieht die fertige Erde aus



Bild oben: Unten im Topf ein Blatt Haushaltsrolle, damit nichts durchrieselt
Eine gute Lage Seramis. Auf den Wasserspeicher kann der Hänfling im Notfall zurückgreifen.
Von Nur-Substrat ohne Erde halte ich nichts!


Mit in der Erde ist der Rest aus meinem Beutel mit Perlite. Die hatte ich schon bei der ersten Brut


Seramis enthält zum Teil natürliche Mineralien.
Ich benutze es nur als Wasserspeicher und Erde lockerhalter


Bild oben: Aus meinem selbst gebauten Growzelt konnte ich auch das Kabel durch die Wand stecken



Bild unten: Der Abstand zur Pflanze sollte ca. 45 cm sein und Lampe auf kleiner Stufe




Sonntag, 25. Oktober 2026

Von Kräutern und Hanf

Zuerst einmal berichte ich, wie ich auf das Kraut gekommen bin. Meine erste Begegnung mit dem Hanf ist ca. 10 Jahre her. Mindestens. Mein Mann kam an und sagte, dass auf unserem Kompost eine riesige Hanfpflanze wachsen würde. Wahrscheinlich aus einem Hanfsamen im Vogelfutter gekeimt. 

Damals war Hanf noch verpönt. Ich ging zu unserm Komposthaufen und da stand sie nun: riesig, buschig und voller Blüten. In meiner damaligen Panik riss ich sie aus und machte sie so zu Minna, dass nichts davon übrigblieb.

Aber gar nicht lange danach begann ich, mich mit Hanf zu beschäftigen. Durch eine Sendung. Irgendwas, was ich gesehen oder gehört hatte. Und ich bestellte mir fünf Hanfsamen. Damals konnte man - illegal - kleine Dosen mit 5 Samen bestellen. Heute sind ja nur drei erlaubt. Ich zog sie auf der Fensterbank vor und dann setzte ich sie nach draußen. Zusammen mit ganz vielen Hanfsamen vom Vogelfutter.


Das Beetstück war so 3 x 4 Meter und als die Pflanzen größer wurden, da duftete es bis zur Straße ganz extrem. Wir hatten ein sehr großes Grundstück und zwischen Straße und Beet war dann unsere Haus und der Carport und weitere Bäume. Außerdem wohnten wir ländlich abgelegen. Ich habe mich jedenfalls oft gewundert, dass niemand die Polizei gerufen hat.

Erst mein Mann hat mir damals den Unterschied zwischen männlichen und weiblichen Samen bzw. Pflanzen erklärt. Ich begann, mich intensiv mit dem Thema wofür und wie zu beschäftigen. Als die Pflanzen begannen (heißer Sommer), gelb zu werden und offensichtlich reif waren, erntete ich sie und ließ sie erstmal an den Stängeln trocknen. Alles nach Bauchgefühl.

Seit der Zeit hatten wir auch schon Internet und ich schaute, wie man das Ganze denn ernten oder zubereiten könnte. War mir im Prinzip alles zu kompliziert, die ganze Maschinerie, die man gebraucht hätte. Also nur noch im Backofen trocknen und dann habe ich das Ganze zu Mehl verarbeitet und in einem luftdichten Weckglas aufbewahrt.

Ich hatte eine kleine Hündin mit Wasserkopf. Sie hatte auch mehrere schlimme Zeiten und ich bin heute sicher, dass sie allein durch den Hanf heute noch lebt. Ich gab ihr täglich eine kleine Priese davon auf ihr Futter und bemerkte, dass es ihr davon besser ging. Die Anfälle gingen zurück und so ist im Laufe der Jahre das Hirnwasser nur in Maßen angestiegen. Da sie auch eine offene Fontanelle hat, kann der Arzt immer gut von oben reinschauen. So wie es ausschaut, wird sie bis zu ihrem Ende damit klarkommen.

PS. Anhand ihres Alters, fällt mir gerade ein, kann ich nun auch genau sagen, wann das Ganze mit dem eigenen Hanfanbau begonnen hatte. 2016 um genau zu sein. Ein Jahr davor hatten wird Pflanze auf dem Kompost.

Und klar, wollte ich das ausprobieren, da ich zu dieser Zeit schon nach mehreren Unfällen unter großen Schmerzen litt. 

Meine erste Erfahrung war, dass ich das Pulver (damals noch frisch und gehaltvoll wirkend) in einen Becher heiße Milch gab. Ich erinnere mich genau: Ich saß an meinem Tisch und schrieb etwas und nach ca. einer halben Stunde merkte ich ... also ich hatte das Gefühl, dass ich gleich abhebe. Danach wurde es unangenehm und ich trank die Milch auch nicht mehr aus. Wäre auch nicht gegangen, denn ich musste mich hinlegen. Leider hatte auch mein Hund was von der Milch getrunken, wenn zum Glück auch nur wenig.

Da mein Hund gerade einen Unfall gehabt hatte, lag ich mit ihr in der Stube oben auf einer Matratze auf dem Boden und hatte den Fernseher an. Ich dachte, ich muss sterben. Mein Hund legte sich auf mich. Ich glaube, der ging es auch so. --- Mein Mann kam ins Zimmer und fand das wohl irgendwie lustig, als ich ihm von der Milch erzählte und ehe ich mich versah, nahm er den Becher und trank ihn aus. 

Au WEIA... denn unten war noch das meiste vom Hanfmehl drin. Also volles Programm. Er sagte nur lapidar: Ich will auch mal sehen, wie das ist!

Ich jedenfalls lag die ganze Nacht da und der Fernseher schaltete sich ständig in neue Programme mit den abenteuerlichsten Sendungen um. Das war aber nur in meiner Phantasie so. 

Mein Mann sagte am anderen Tag: Er hätte es gerade nur noch so ins Schlafzimmer geschafft und war mit Klamotten ins Bett gefallen.

Samstag, 26. September 2026

ohne zu suchen... Attention!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Nachtrag am Anfang: Würden Sie rohe, grüne Bohnen essen, obwohl Sie wissen, dass die Blausäure enthalten und giftig sind? Gekocht aber genießbar und lecker? NEIN!

Nun neige ich gewissermaßen manchmal zu einer Art Selbstversuchskanninchen. Manchmal ungewollt und manchmal mit Absicht aus Neugier heraus. Darum sage ich Euch heute: Verzehrt den Fliegenpilz Amanita Muscaria NIE ROH! - Zum Einen ist die Ibutensäure ein Nervengift und als ich den Pilz vor einigen Tagen das erste Mal pflückte, hatte ich abends das Gefühl, auf meinen Fingern würden Fliegen laufen. Das kommt von dem Nervengift! Und hält bis heute an. Also schon, wenn man ihn pflückt, sollte man Handschuhe tragen oder sich sofort danach die Hände waschen (können), Die weißen Punkte oben drauf haben den stärksten Anteil an Ibutensäure. 

Ich hatte gestern kurz nach Mittag und dann am Abend (dummerweise) ein kleines Stück vom Pilz, der nicht mit Hitze behandelt war, abgebrochen und gegessen. Zwar nur ein kleines Stück, aber in der Nacht bekam ich die Rechnung. --- u. a. beherbergt der Pilz (Pilze an sich bis auf Champignons) auch Parasiten und kleine Würmer, die nur durch Hitze abgetötet werden können. Da ich gerade eine schwere Borreliose hatte und auf dem Weg der Heilung und weil ich eben auch weiß, wo genau die Borrelien (Parasiten) im Körper ansetzen und angreifen (Kopf, Ohren, Gelenke, Nervenbahnen, Muskeln), war mir ganz schnell klar, dass hier zwei Faktoren zusammenkamen: Das Gift Ibutensäure und auch Parasiten im Pilz. Ansätze der Schmerzen, die ich hatte, als die Borreliose in einem schweren Zustand war und das Kreischen im Kopf, Kopfschmerzen, hinterdenAugen-Schmerzen, Krämpfe in der Karottis, Schmerzen in der rechten Wade, Übelkeit.

Also ein elendiger Zustand. Schnell nahm ich erstmal einen kleinen Löffel pur vom gemahlenen Artemisia annua und einen Löffel voll Chia-Samen (Chia-Samen saugen Giftstoffe im Körper auf; können aber auch, in eine Lösung eingelegt, eine Medizin durch den Körper transportieren). Dann bekam ich auch noch Durchfall, was ich in diesem Falle für ein gutes Zeichen halte, denn das Gift und die aufgenommenen Parasiten müssen wieder aus dem Körper raus.

Fazit: Aus heutiger Sicht, und wenn ich alle Für und Wider zusammenrechne, dann würde ich sagen, dass ich in Zukunft von dem Verzehr von diesem Pilz absehe. Es sei denn, er ist bei mind. 80 Grad getrocknet und beinhaltet nur noch in höheren Maße den Wirkstoff Muscarin. Und dies sollte man auch nur ganz selten tun. Vielleicht, wenn man eine geöffnete Phase braucht und Antworten sucht, aber niemals zum Dauerverzehr. Dazu gibt sich dieser Pilz nicht her.

Es grassieren tatsächlich bei YT Videos von einem Bärtigen, der meint, man müsse schon "mehrere Fliegenpilze roh essen", um zu einer guten Wirkung zu kommen. Dazu muss man einen Metzgermagen haben oder eine Rossnatur sein. Einem gewöhnlichen Menschen rate ich ab davon und ich frage mich, warum so etwas nicht von der Plattform verschwindet. 

F *  I * N


Der Waldspaziergang und von Menschen, die zum Lärmen in den Wald gehen

Eigentlich war ich gestern im Wald, um in Ruhe dort spazierenzugehen. Leider wurde ich von einer Horde Frauen mit großen Hunden etwas ausgebremst, bzw. eher angetrieben, so dass ich mir selber Beine machte, um Raum zwischen uns zu schaffen. Frage: Warum gehen so viele Menschen in den Wald, um da herumkrakeelen zu können? Und für die Hunde gibt es Auslaufplätze. An die Tiere im Wald denkt da wohl auch niemand, oder?

Jedenfalls, ohne zu denken und ohne zu suchen stand ich auf einmal vor drei Fliegenpilzen. Bzw. einmal vor einem Dreier, einem angefressenen Zweier und einem Einzelnen. Entzückt schlug ich die Hände vor der Brust zusammen, so wie immer, wenn ich einen sehe, und fotografierte sie erstmal.

Ich fragte, ob ich einen mitnehmen dürfe. Weil ich nicht entscheiden konnte, machte ich einen Abzählreim und entschied mich für den Dreier. Der kleine, der wie abgeschnitten aussah, den ließ ich da und ich nahm ihn auch ganz vorsichtig.


Nun hatte ich zufällig auch gelesen (oder gehört), dass, wenn die zu schnell getrocknet werden oder zu heiß, besser gesagt, sie dann eben nicht die volle Wirkung entfalten können. Die ich zuerst gepflückt hatte, habe ich sicherlich zu heiß gebadet getrocknet, weil ich Angst hatte, sie könnten Schimmeln.

Einer Intuition nachgebend, stand ich spät noch einmal auf und schnitt die beiden Hüte sowie die Stiele noch in sehr dünne Scheiben. Kann sein, ich habe danach nicht die Hände gewaschen, aber als ich im Bett lag und noch ein bisschen etwas las, da hatte ich immer das Gefühl, eine Fliege würde sich auf meine Finger setzen. Vielleicht der "Geist" des Pilzes? (schmunzel - wer weiß).

Jedenfalls hatte ich von meinem selbst gepflückten und meiner Meinung nach zu warm getrockneten Amanita Muscaria vorher eine kleine Prise genommen und wie immer gut geschlafen.

Heute: Von den sehr dünn getrockneten Scheiben, die ich auf eine flache Schale, mit Haushaltsrollenpapier drunter und drüber auf der Heizung stehen habe (scheint gut zu funktionieren), brach ich vor einem Spaziergang mit der Schiwa eine winzige Ecke ab. Echt winzig... aber sehr nachhaltig.

So manches Mal hatte ich mich gefragt, bei dem gekauften Pulver, warum ich zum Beispiel einen Esslöffel voll nehme und null davon spüre. Eine andere Packung von einem anderen Hersteller dann besten und tiefsten Schlaf am Tage.

Wenn man denn also von dem auf der Heizung getrockneten Amanita nur eine so winzige Ecke braucht, damit es einen entnspannt, dann reichen zwei oder drei Pilze das ganze Jahr, übertrieben gesagt. Also ich schätze, 5 Pilze würden reichen.

Wenn ich dann so Fotos sehe von Leuten, die da hunderte Pilze auf dem Tisch liegen haben und noch stolz darauf sind... das will der Pilz jedenfalls NICHT und das sind genau DIE Menschen, von denen ich sagte, dass sie wie die Hottentotten über solche Dinge herfallen. Ungeachtet dessen, dass der eine oder andere kleine Mensch sich freuen würde, wenn er noch einen finden täte. 

Da schreibt doch einer, man müsse erst einen Lehrgang machen, damit man den Pilz versteht und ihn auf unter 40 Grad getrocknet zu sich nehmen können. Und damit erlaubt er sich, solchen Raubbau zu ... praktizieren.

Liebe Waldwesen, bitte unterbindet das!



Samstag, 19. September 2026

der erste eigene Fliegenpilz Amanita Muscaria - die Pflückmafia - Kräuterwissen

 




Früher hast du kaum Menschen im Wald gesehen. Seit aber das Land von Osteurophäischen Bewohnern wegen dem Krieg überschwemmt wurde, wird da schnell mal Tabula Rasai gemacht. Du musst mehr als Glück haben, wenn Du selber mal einen "Pilz" findest. Und oft, wenn es von Jenen nicht die begehrten "Fliegenpilze" sind, werden diese mit Füßen getreten und liegen dann am Wegesrand oder auf dem Weg. Zerschunden. Diese Menschen haben keinen Fliegenpilz verdient!

Nach meinen ersten Erfahrungen in diesem Jahr mit dem Amanita Muscaria - die Höhen und Tiefen hatten - habe ich mit Freude auf den Herbst gewartet. Also auf Witterung wie diese, aber egal, wohin du gehst in den Wald, wirst du von Menschen überrannt. Durch Zufall fand ich heute meinen ersten Amanita Muscaria. Zehn Schritte vor dem jungen Paar, dem ein Jogger genau diese Stelle mit dem Finger gezeigt hatte. - Dass das keine "normalen" Pilzsammler waren, das habe ich nur intuitiv erfasst und legte, trotz Hund im Schlepptau, einen Gang zu und sah dann dieses schöne Exemplar (der letzte Pilz auf von den drei Fotos oben. - Insgesamt fand ich vier Exemplare. Zwei hatten sich unter Gräsern versteckt (für mich?). - Die beiden jungen Leute soifzten. 

Ich habe diese Manier dieser Menschen, alles restlos abzugrasen, schon mit anderen Kräutern feststellen müssen. Beim Bärlauch zum Beispiel. Wenn die Zeit gekommen ist (und früher konntest du bis zum Schluss Bärlauch pflücken), dann sind die mit Sensen und Messern bewaffnet und schneiden alles, restlos alles, bis auf den tiefsten Grund ab. Samt Wurzeln zum Teil. Da wird nichts für die "unkundigen" Deutschen übrig gelassen. - Könnte man sagen: selber schuld? Aber wann soll man aufstehen und in den Wald gehen, wenn die in Horden über die Wälder hereinbrechen? - 

Der Hauptgrund meiner Wanderungen im Wald sind ja Zwiegespräche mit Gott und nicht, um Pilze zu finden. - Zugegeben wollte ich in der Tat nur für mich ein paar Exemplare finden, selber trocken und dann in Microdosis anwenden. - Aber nun läuft es nach dem Sprichwort: Wer zuerst kommt, fliegt zuerst!

Dabei geht es mir ja nicht um Höhenflüge, sondern, bei richtiger Anwendung, um die entspannten Zeiten. Dieses einfach mal ganz von zu viel Denkenmüssen gelöst sein können.

Ich hatte im April, glaube ich, diesen Erfahrungsbericht mit Amanita Muscaria begonnen, weil ich zu dem Zeitpunkt a) glaubte, dass ich meine Schmerzen überwunden hätte und die Medikamente absetzen könnte. Fehler... Aus Erfahrung hätte ich b) wissen müssen, dass es immer Zeiten mit mehr und weniger und zur Zeit gerade wieder schlimmsten Schmerzphasen gibt und es keinen Sinn hat, von den Opiaten oder dem z. Teil Morphium einen Entzug zu machen, weil es eine unnötige Quälerei ist. Aber die Dosis mit Hilfe von Amanita Muscaria, von Hanföl und Kräutern wie dem "kleinen Habichtskraut" sowie dem einjährigen Beifuß Artemisia Annua sowie dem Klettenlabkraut dann gering zu halten, das ist zumindest  für mich der richtigere Weg. Es gibt eine gewisse, eigentlich auch sehr kleine Dosis, bis auf die ich ohne jegliche Entzugserscheinungen reduzieren kann. 

Ich werde Euch in den folgenden Beiträgen von den Wirkungen dieser Kräuter berichten und wie es in meinem Fall heute zwischen dem Fliegenpilz und mir! 🍄

Auch habe ich in den letzten Monaten sehr viel durch die KI gelernt. Z. B. was das Trocknen von Hanf und Fliegenpilz anbelangt.

Donnerstag, 23. April 2026

sau Bär

Eigentlich könnte man momentan täglich seinen Wagen waschen. Die ganzen Pollen (extremSchniefHust) und der Saharastaub dringen in alle Poren. Also bewaffnete ich mich gestern mal mit Eimer und Lappen und machte den Wagen auch von innen sauBär.

Heute ist es kalt im Vergleich zu gestern. Der Wind ist eisig. Am Morgen hatte ich die Heizung an und die Blumen stellte ich erst gegen Mittag auf den Tisch draußen.

Da ich Probleme beim Schlafen habe, kleiner kranker Hund aber nachts Remmidemmi haben möchte, habe ich sie nun schon zum zweiten Mal in die große Flugzeugbox gesteckt und ins andere Zimmer gebracht. Die Tierärztin hatte das geraten und ich soll kein schlechtes Gewissen haben. Hatte ich zuerst, aber wenn man eine Grenze zur Erschöpfung erreicht hat und immer dann, wenn man dann doch eingeschlafen ist, geweckt wird, dann muss man mal Tacheles reden. Zudem ist sie in der Box mit ihren ganzen Decken gut aufgehoben.

Bloß nicht schlafen tagsüber, damit die Nacht nicht noch anstrengender wird, sage ich mir. Fällt mir schwer, aber ich denke, auch die Zeit geht vorbei. Von dem ganzen Gestaube hat sich was auf meine Lungen gelegt und in der Nase angedockt. Niesen und die ewige Husterei halten mich vom Schlaf ab.