Es war schön, wieder Heimatluft zu schnuppern und ich blieb im Herzen an vielen Häusern und Ecken hängen, aber insgesamt fragte ich mich dennoch, ob es richtig wäre, dorthin zurück zu gehen. Obwohl ich dort radfahren könnte und es eben meine Heimat wäre. Die Menschen, die ich traf... da hatte ich das Empfinden, dass ich sie kennen würde. Teilweise lange kennen. Menschen auf einer ganz anderen Wellenlänge als hier. Vielleicht eine Gefahr für mich?
Ich verglich insgesamt die Möglichkeiten von Wanderungen dort und hier und da punktet tatsächlich der Harz... wenn nicht gerade Winter ist und man einen todkranken Wauwau hat.
Durch das nicht viel laufen können hat sie so abgebaut auch von den Muskeln her, dass ihr Beinchen nun ganz schlimm durchhängt und auch insgesamt macht sie oft einen sehr geschwächten Eindruck, wenn wir unterwegs sind.
Ich sehe ihr an, dass sie fast gewillt ist, sich fallen zu lassen. Einfach hinzulegen. Weil ihr die Kraft fehlt. Und ich fühle mich schuldig daran.
Als ich dort im Hotel war, bekam ich endlich Antwort vom Kloster, wo ich angefragt hatte. Wenn ich meine Kleine in die Klinik gebracht habe und weiß, wie es mit ihr weitergeht, werde ich die Äbtissin anrufen und einen Termin zum Gespräch machen. Ich bin meiner Hündin schuldig, dass ich mich nun erstmal um ihr Beinchen kümmere.
Innerlich entstand ja immer in mir die Frage, ob es der richtige Weg sei, mich dort auf fremdem Grund niederzulassen. Genau wie die Wohnung mit Garten in S., von der ich zuerst meinte, sie unbeding haben zu müssen und Gott verzweifelt darum bat, aber nach drei Mal darüber schlafen sah ich, dass ich auch dort vom Regen in die Traufe kommen würde und dass es lediglich der Garten als Garten an sich war, den ich dabei gesehen hatte. Nicht die Umstände. Einen Garten, den ich meiner kleinen Hündin geben wollte.