Doch länger als in Erinnerung - der Weg. Losgegangen bei Sonne. Dann kam Wind auf und kurz vor dem starken Regenguss waren wir wieder am Auto.
Viele Jahre ist es her, seit ich diesen Weg gegangen bin. Dass ein Teil der Strecke nach Regen durch reichlich Matsch geht, hatte ich noch in Erinnerung, aber ich fand dann eine Strecke, die auch ein kleinster, tiefergelegter Hund, laufen kann. Genau dort fand ich ein Herz,
Kurz darauf begann es, sich zu beziehen, aber da hatte ich schon dreiviertel des Weges hinter mir und ich hatte mir vorgenommen, die ganze Runde zu laufen. Aus der Erinnerung heraus war der Weg doch etwas kürzer, aber ich brauchte die Zeit, um bei mir anzukommen.
Kurz nach der Abzweigung beginnt der Weg, der auch als Radweg ausgewiesen ist. Dort fand ich das zweite Herz. Da ja nun ein Feiertag war, musste ich also mit Radfahrern rechnen und schließlich bin ich selber mal einer. Ein Radfahrer. Also in Demut sich begegnen.
Fotografieren der Wildrose war schwierig, denn hier war es schon recht windig.
Erst nach dem Vorübergehen blitzte die Erinnerung an die Trollhöhlen im Harz auf und ich ging ein paar Schritte zurück. Das war gewiss eine, oder?
Auch diese letzte Etappe hatte ich viel kürzer in Erinnerung, aber ich genoss den Gang durch die engen Wege und das Blätterdach, denn es hatte nun begonnen zu regnen.
Es ist eine Frage der Perspektive, ob es eine Schlucht ist oder nicht.













