Nachtrag 05.08.2025: Als hätte ich es geahnt. Man sagt, man hatte es im Urin. Meine Unruhe und dass ich wieder an die peinigende Zeit dachte. Soifzt. Die Frau ist wieder da!
Eine Frau, die mir erzählt über eine frühere Nachbarin, was diese ihr alles so angetan hat und ja, als ich hier einzog, glaubte ich ihr auf´s Wort, denn sie war im Gesicht so weiß wie eine gestrichene Wand. So weiß, dass man es sich kaum vorstellen kann. Nachdem sie merkte dass ich friedlich bin und Frieden bringe und in Frieden leben will, kam Farbe in ihr Gesicht. Ich behielt alles für mich, was sie mir sagte... Dann kam der Tag, wo ich sie um etwas bat. Sehr freundlich und auch mit einer Erklärung für die Bitte und sogar im Beisein der Enkelin von ihr.
Seit dem Tage war das Leben hier kein Leben mehr. Der Spieß wurde umgedreht und alles, was der früheren Nachbarin vorgeworfen wurde, wurde nun mir zuteil. Einzelheiten erspare ich mir hier. Nur soviel, dass ich mir hier die Augen aus dem Kopf heulte (was wiederum sehr schlecht für die angeschlagene Gesundheit meiner kleinen Hündin war) und micht nicht mehr aus dem Haus traute.
Wiederum dachte ich an Zelte abbrechen und gehen. Wieder weggehen, wobei ich tatsachlich mich im Traum packen sah. Schnell und nur das, was man wirklich unbedingt behalten möchte, weil man es braucht.
Dann liefen mir die Runen über den Weg. Nachdem ich einen hasserfüllten Wach-Traum hatte über die ganze Nacht (von ebendieser Nachbarin mir gegenüber). Ich wollte mich schützen und malte drei Zeichen an meine Wohnungstür, die mich vor unguten Menschen schützt. Mich be-schützt.
Wenige Tage später war die Nachbarin weg. Gesundheitlich... und es war nicht sicher, ob sie wiederkommen würde (keine Einzelheiten), aber ich habe ihr natürlich nicht eine Krankheit oder den Tod gewünscht - nur dass ich endlich wieder in Frieden leben kann. Gewünscht, dass der Horror gegen mich ein Ende haben soll.
Dann gibt es eine Nachbarin oben, von der ich weiß, dass sie auch schon mal in gewisser Weise angegangen wurde (keine Einzelheiten) und sie machte nie einen glücklichen Eindruck. Immer so eingekniffen und eingeschlossen. Seit die Nachbarin weg ist - und das ist hier keine Einbildung - ist diese Frau wie ausgewechselt. Man kann sehen, dass sie innerlich frei wird und aufatmen kann.
Ja, und ich, ich hatte mir alles ohne Widerworte gefallen lassen. Alles, was von der Nachbarin kam, habe ich mit meiner freundlichen Art entgegnet und mich oft selber gewundert, dass sie eine der wenigen Menschen ist, dem ich nichts entgegnen muss oder will oder brauche.
Heute weiß ich: Je weniger ein Mitmensch für einen von Belang ist - je weniger man mit ihm gefühlsmäßig verbandelt ist, desto weniger "schert" es einen. Es trifft einen nicht!
Aber als sie mich dann mit ihrem Hass verfolgte, da kehrte sich das Blatt. Neutralität kann ich gut verkraften, aber ein Leben, bei dem man ständig angegriffen wird - das geht gar nicht.
Und ja, ich habe Gott inständig um Hilfe angefleht und ob er denn will, dass ich die Wohnung, die ER mir gegeben hat, jetzt wieder verlassen soll und ich bat um einen Ausweg.
